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Emsland gilt als FSME-Risikogebiet

Hannover, 26. Februar 2019 (äkn) - Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) breitet sich offensichtlich Richtung Norden aus, bisher liegen die Risikogebiete hauptsächlich in Süddeutschland. Das Robert Koch-Institut hat jetzt den Landkreis Emsland als FSME-Risikogebiet ausgewiesen.

FSME ist eine von Zecken übertragene Viruserkrankung. Gegen die Krankheit gibt es bisher keine zuverlässige Behandlung und es kann zu schweren Verläufen mit bleibenden Schäden kommen. Im Emsland wurden zwischen 2016 und 2018 insgesamt acht FSME-Fälle registriert, bei denen die Infektion in der Region erfolgt war. Mit der nun erfolgten Klassifizierung als Risikogebiet ist zugleich eine FSME-Impfempfehlung durch die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) verbunden. Die vor der Erkrankung schützende Impfung wird allen im Landkreis lebenden Personen geraten, die mit Zecken in Berührung kommen können.

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) beobachtet die Entwicklung von FSME in Niedersachsen seit Jahren sehr genau: Die Untersuchungen hätten gezeigt, dass eine Infektion mit FSME auch außerhalb des Landkreises Emsland nicht völlig auszuschließen sei, sagte der NLGA-Virologe Dr. Masyar Monazahian anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Empfehlungen der Impfkommission. "Eine Impfung bietet den besten Schutz gegen eine FSME-Erkrankung", betonte Dr. Matthias Pulz, Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts. Nach zwei Impfungen besteht ein Schutz, der allerdings nur etwa ein Jahr anhält. Für einen langfristigeren, etwa drei Jahre andauernden Impfschutz ist eine dritte Impfung notwendig.

Weitere Informationen: www.nlga.niedersachsen.de

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 29. Januar 2019