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Schicksale jüdischer Ärzte in Hannover

Ärzte jüdischen Glaubens waren vor der Zeit des Nationalsozialismus ein fester Bestand der hannoverschen Ärzteschaft. Sie waren als leitende Ärzte in Krankenhäusern tätig (Prof. Dr. Bruno Valentin, Annastift; Dr. med. Ernst Steinitz, Siloah), betrieben als niedergelassene Ärzte Praxen als Allgemein- oder Facharzt (so die Praktische Ärztin Dr. med. Ilse Gronemann und der Kinderarzt Dr. med. Walter Sochaczewski in Linden) oder übten den Beruf als Regierungsbeamte (Regierungsmedizinalrat Dr. med. Felix Bachmann; Kreis- und Stadtarzt Dr. med. Karl Dohrn) und Wissenschaftler (Prof. Dr. med. Kurt Blühdorn) aus.

Die Bezirksstelle Hannover der Ärztekammer Niedersachsen hat einen Arbeitskreis geschaffen, der sich fortdauernd mit Leben, Werk und Schicksal der jüdischen Ärzte beschäftigen möchte.

Sinnfälliger Ausdruck dieser Aktivität und Zeichen der inneren wie äußeren Verbundenheit mit den verfolgten, vertriebenen oder gar ermordeten Kollegen ist ein Denkmal im Foyer des Ärztehauses.

In einer vom Arbeitskreis erarbeiteten Broschüre werden die Lebenswege die betroffenen Ärztinnen und Ärzte jüdischen Glaubens dokumentiert.

Erinnerung und Gedenken. Jüdische Ärzte in Hannover

Herausgeber: Arbeitskreis "Schicksale jüdischer Ärzte in Hannover", Ärztekammer Niedersachsen, Bezirksstelle Hannover. 2., korr. Aufl.
Redaktion: Raimund Dehmlow, Andreas Pagel
2013, 32 S., Einzelexemplare kostenlos
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Tradition und Transformation - Personelle und politische Kontinuitäten in der Medizin der NachkriegszeitWeitere Veröffentlichungen:

Tradition und Transformation - Personelle und politische Kontinuitäten in der Medizin der Nachkriegszeit

Inhalt

  • Geleitwort (Dr. med. Cornelia Goesmann)
  • Einführung in das Thema (Prof. em. Dr. rer.nat. Brigitte Lohff)
  • Das Schicksal des Kinderarztes Prof. Dr. med. Kurt Blühdorn: Opfer des NS-Regimes im Spiegel der Wiedergutmachung (Valerie Glatzel)
  • Psychiatrisches Handeln in der Provinz Hannover zwischen "Drittem Reich" und Bundesrepublik (Dr. phil. Christof Beyer)
  • Von der Fleckfieberbekämpfung zur Umwelt- und Stadthygiene. Ein Hygienekonzept in "NS-Staat" und Bundesrepublik Deutschland (Dr. rer.biol.hum. Christine Wolters)

Herausgeber: Arbeitskreis "Schicksale jüdischer Ärzte in Hannover", Ärztekammer Niedersachsen, Bezirksstelle Hannover
Redaktion: Raimund Dehmlow, Andreas Pagel
2014, 40 S., Einzelexemplare kostenlos
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Spurensuche: Jüdische Gesundheitspflege in Hannover

Der Besuch des jüdischen Friedhofs "An der Strangriede" ist für den Arbeitskreis "Schicksale jüdischer Ärzte" Teil der Suche nach den Spuren jüdischer Gesundheitspflege in Hannover.

Alljährlich bietet der Arbeitskreis eine von dem Historiker Dr. phil. Peter Schulze geleitete Führung auf dem in Hannovers Nordstadt gelegenen jüdischen Friedhof an. Dabei werden Grabstätten von jüdischen Ärzten aufgesucht, die im 19. Jahrhundert u.a. im Wohltätigkeitsverein, dem Jüdischen Krankenhaus, der Gemeindestation und/oder in freier Praxis in der Landeshauptstadt tätig waren und Einblick in die Biographie der Mediziner gegeben. Natürlich wird auch auf die Vertreibung und Ausgrenzung jüdischer Ärzte und die Zerstörung der jüdischen Gesundheitseinrichtungen unter der Herrschaft des Nationalsozialismus eingegangen.

Anmeldung: Brigitte Bartels, Bezirksstelle Hannover der Ärztekammer Niedersachsen, Tel.: 0511/380-2620, E-Mail: brigitte.bartels@aekn.de

Dokument erstellt am 4. Januar 2017, zuletzt aktualisiert am 17. Oktober 2018