newsletter

Ärzteforum

Aller-Elbe

Seminartag in Walsrode
21. März 2020

Weitere Infos

Ärzteforum

Bezirksstelle

Lüneburg

Regionale Ansprechpartner, Beratung und Service für Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen und Patienten. Die Ärztekammer Niedersachsen stellt ihre elf Bezirksstellen in elf Podcasts vor!

› Die Bezirksstelle Lüneburg im YouTube-Podcast

Bezirksstelle

Bezirksstelle

Lüneburg

Sie finden uns im Ärztehaus ...

Bezirksstelle

Bezirksstelle

Lüneburg

Wir sind für Sie da ...

Bezirksstelle

Bezirksstelle

Lüneburg

Lernen Sie uns kennen ...

Bezirksstelle

Lüneburg aktuell

Neues Früherkennungs-Programm für Gebärmutterhalskrebs

Hannover, 23. Januar 2020 (äkn) - Das bereits vor gut einem Jahr beschlossene und zum 1. Januar in Kraft getreten Programm zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) sieht vor, dass gesetzlich krankenversicherte Frauen zwischen 20 und 65 alle fünf Jahre über die Möglichkeit zur Teilnahme am Krebsfrüherkennungs-Programm informiert werden.

Frauen ab dem 35. Lebensjahr können außerdem künftig alle drei Jahre eine Kombinationsuntersuchung – bestehend aus Pap-Abstrich und HPV-Test – erhalten.

Ende November 2019 hatte allerdings der Berufsverband der Frauenärzte e. V. unter Präsident Dr. med. Christian Albring in einem Offenen Brief gefordert, das Programm zu verschieben. Trotzdem hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) noch im Dezember einstimmig entschieden, das neue Früherkennungs-Programm zu starten, obwohl die Praxis-Software, mit der die Gynäkologen das Screening dokumentieren sollen, nicht von Beginn an zur Verfügung stehe.

Der Berufsverband hatte außerdem kritisiert, es fehlten die strukturellen Voraussetzungen zur Durchführung der sogenannten Kolposkopie (Gebärmutterhalsspiegelung), die im Falle eines auffälligen Zellabstrichs und/oder HPV-Tests angeboten werden soll. Für ein flächendeckendes Angebot der Untersuchung gebe es nicht genug Frauenärzte, die diese vornehmen könnten. Denn für die Untersuchung würden die Gynäkologen sowohl spezielle Qualifikationen wie auch Geräte benötigen. Die Gynäkologen befürchten, dass ein Versorgungsengpass mit hohen Wartezeiten zu Lasten der betroffenen Patientinnen entsteht.

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 6. Februar 2020