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Wichtige Hinweise

Die strahlenschutzrechtlichen Anforderungen zur Durchführung von Röntgenleistungen (Rechtfertigende Indikation und praktische Durchführung) wurden aufgrund der  "Corana-Krise" vorübergehend gelockert.

Hierzu werden vom Niedersächsischen Umweltministerium folgende Erlasse herausgegeben  

Erlass zur Durchführung des Strahlenschutzrechts "Umgang mit strahlenschutzrechtlichen Vorgaben in der Corona-Krise - Zu befürchtende medizinische Engpässe in der radiologischen Versorgung" vom 1. April 2020

Erlass zur Durchführung des Strahlenschutzrechts "Umgang mit strahlenschutzrechtlichen Vorgaben in der Corona-Krise - Zu befürchtende medizinische Engpässe in der radiologischen Versorgung" vom 7. April 2020

Erlass zur Durchführung des Strahlenschutzrechts "Umgang mit strahlenschutzrechtlichen Vorgaben in der Corona-Krise - Zu befürchtende medizinische Engpässe in der radiologischen Versorgung" vom 9. April 2020

sowie die entsprechenden

Rundschreiben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit vom 25.03.2020

Rundschreiben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit vom 27.03.2020

Rundschreiben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit vom 01.04.2020

Außerdem sind die Fristen zur Aktualisierung einer bereits bescheinigten Fachkunde gehemmt. Ärzte, die dieses Jahr die Aktualisierung hätten durchführen müssen und mangels Angebot an Kursen nicht aktualisieren können, müssen keinen Nachteil befürchten. Sie müssen jedoch den Kurs bald möglichst nachholen und belegen.


Die Ärztekammer Niedersachsen ist im übertragenen Wirkungskreis für das Land Niedersachsen dafür zuständig, Ärzten die Fachkunde im Strahlenschutz nach der Röntgenverordnung und nach der Strahlenschutzverordnung zu bescheinigen. Nur Ärzte, die im Besitz  einer Fachkunde sind, dürfen selbstständig Strahlen zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken am Menschen anwenden. Ärzte, die Röntgenstrahlen am Menschen unter ständiger Anleitung anwenden wollen, müssen zumindest über entsprechende Kenntnisse verfügen. Solche Kenntnisse werden durch eine erfolgreiche Kursteilnahme nebst Einweisung erworben.

Die Fachkunde setzt den Besuch mehrerer Kurse sowie den Erwerb praktischer Erfahrungen (Sachkunde) voraus. Die Kenntnisse bzw. die Fachkunde müssen mindestens alle fünf Jahre aktualisiert werden.

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Im Zuge des Inkraftretens der Verordnung zur weiteren Modernisierung des Strahlenschutzrechts wurden zum 1. Januar 2019 die Strahlenschutzverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Juli 2001 und die Röntgenverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. April 2003 durch Artikel 1 der Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (Strahlenschutzverordnung - StrlSchV) ersetzt.

Die Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (Strahlenschutzverordnung - StrlSchV) kann unter dem nachfolgenden Link abgerufen werden

Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)

Das ebenfalls in Kraft getretene Strahlenschutzgesetz kann unter dem nachfolgenden Link abgerufen werden

Strahlenschutzgesetz

Formulare​​​​​​​



Ellen Brune

Tel.: 0511/380-2129

Tel.: 0511/380-2242

Fachbereich RöV/Strahlenschutzverordnung


Roswitha Mencaccini

Tel.: 0511/380-2166

Tel.: 0511/380-2242

Fachbereich RöV/Strahlenschutzverordnung


Tobias Graf

Tel.: 0511/380-2278

Tel.: 0511/380-2242

Nuklearmedizin, Radiologie, Strahlentherapie einschließlich Schwerpunkte

Tel.: 0511/380-2278

Tel.: 0511/380-2242

Fachbereich RöV/Strahlenschutzverordnung, Kursanerkennung