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Ärzteforum

Weser-Ems

Seminartag in Garrel

11. Mai 2019

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Ärzteforum Weser-Ems


Themen und Abstracts im Überblick


"Aus den Augen, aus dem Sinn" - Chirurgisch-Geriatrisches Co-Management und die Erfahrungen aus dem täglichen Alltag

Peter Plettenberg, Chefarzt Geriatriezentrum-Friesland, St. Johannes-Hospital gGmbH, Varel

Die Problematik des unüberwindbaren Tellerrandes...

Was tun wir dem Patienten an? Was wird aus ihm z.B. nach einer OP?

Wir können die Qualität des Outcomes durch echte Zusammenarbeit und Kommunikation untereinander deutlich steigern.

Denkweisen und Beispiele aus der Geriatrischen Klinik.


Vorsorge, Therapie und Nachsorge der morbiden Adipositas

Dr. med. Ralf Weise, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Bauchchirurgie, St.-Marien-Hospital Friesoythe gGmbH

Die morbide Adipositas ist eine chronische Erkrankung mit steigender Inzidenz. Die Ursachen sind vielfältig und individuell variierend. Entsprechend ist die Behandlung betroffener Patienten häufig aufwendig, interprofessionell und beinhaltet eine lebenslange Betreuung und Nachsorge.

Ein Bestandteil der Therapie kann ein sogenannter metabolischer Eingriff sein. Die Indikation für eine Operation sowie die Wahl des Verfahrens richten sich nach den Grunderkrankungen und Lebens-gewohnheiten des Patienten.


Mammakarzinom für Nichtgynäkologen - Verfahren und Therapie

Dr. med. Mario Wunsch, Facharzt für Gynäkologie, MVZ Dr. Wunsch GmbH, Aurich

Schwerpunkte des Seminars:

Durch neue diagnostische und therapeutische Verfahren hat sich die Behandlung des Mammacarcinoms in den letzten Jahren stark verändert.

Das Seminar wird einen Überblick über die derzeitigen Behandlungsstandards geben:

  • Welche Maßnahmen sollten präoperativ durchgeführt werden?
  • Welche Behandlungsoptionen kommen operativ und medikamentös in Frage?
  • Neues zur Nachsorge und zur medikamentösen Therapie des fortgeschrittenen Mammacarcinoms

Kopfschmerzen und Migräneerkrankungen im Kindes- und Jugendalter - Diagnostik und Therapie

Prof. Dr. med. Georg-Christoph Korenke, Klinikdirektor der Klinik für Neuropädiatrie und angeborene Stoffwechselerkrankungen, Klinikum Oldenburg AöR, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin (Elisabeth Kinderkrankenhaus)

Im Seminar werden spezielle Gesichtspunkte der Diff.-Diagnose, Diagnostik und Therapie von Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter anhand von Kasuistiken miteinander besprochen.


Schlafstörungen interdisziplinär betrachtet - Diagnostik und Therapie (sozialmedizinische und verkehrsmedizinische Aspekte) / Teil 1 und Teil 2

Prof. Dr. med. Sylvia Kotterba, Chefärztin der Klinik für Geriatrie, Klinikum Leer gGmbH

Schlafstörungen finden eine zunehmende Beachtung in unterschiedlichen Fachrichtungen. Primär suchen betroffene Patienten die Hausarztpraxis auf. Die erste diagnostische Einordnung erfolgt entsprechend der Leitlinie-‚Nicht-erholsamer Schlaf‘. Hier kommt der gezielten Anamnese eine herausragende Bedeutung zu, da die Schlaflaborplätze sehr begrenzt sind. Andererseits führt die Tagesschläfrigkeit zu Arbeitsunfähigkeit und ist in der Fahrerlaubnisverordnung als Erkrankung, die die Fahrtauglichkeit einschränkt, aufgenommen worden.

Im Workshop soll ein praktikabler Diagnostikpfad hinsichtlich der mehr als 80 verschiedenen Schlaf-störungen beschrieben und die Notwendigkeit der Diagnostik und Therapie aufgezeigt werden.

Ein Schwerpunkt soll die Betrachtung der Fahrtauglichkeit sein. Insbesondere wird der Unterschied zwischen ambulanter und stationärer Schlaflabordiagnostik erläutert.


Nichts bleibt, wie es ist - was wissen wir über die Therapie der BPH wirklich?

Dr. med. Martin Schumann, Facharzt für Urologie, Urologicum Osnabrück

In diesem Seminar wird der Schwerpunkt auf der Darstellung von Einsatz und Grenzen der medikamentösen Therapie der BPH liegen.


Polymedikation - "Nur viel oder viel zu viel"

Priv.-Doz. Dr. med. Guido Schmiemann, MPH, Stellvertretender Leiter der Abteilung 1: Versorgungsforschung, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen

Die Versorgung älterer, multimorbider Patienten stellt eine Herausforderung in der hausärztlichen Praxis dar.

Das Problem der Multimedikation ist dabei allgegenwärtig. Während der Prozess der Verschreibung tägliche Routine ist, stellt gerade das Absetzen ("Deprescribing") von Medikamenten für viele Ärzte eine Hürde dar. In diesem Workshop werden Strategien zur Bewertung komplexer Medikationspläne vorgestellt und erprobt.


Kopfschmerzen und Migräneerkrankungen im Erwachsenenalter - Diagnostik und Therapie

Dr. med. Lars Udo Krause, Oberarzt der Klinik für Neurologie, Klinikum Osnabrück GmbH

Schwerpunkt des Vortrags wird die Frage sein, auf welche Warnsymptome bei der Untersuchung und Anamneseerhebung geachtet werden muss und welche Kopfschmerzpatienten spezielle apparative Diagnostik benötigen.


Seltene Erkrankungen Teil 1: Wege zur Diagnose

Dr. med. Cornelia Zeidler, Vorstandsvorsitzende der AG der Zentren für Seltene Erkrankungen, Hannover

Teil 1:

  • Wege zur Diagnose
  • Aktionsplan für Menschen mit SE

Welche Maßnahmen wurden eingeführt - wie ist der Zugang zu den Zentren für Seltene Erkrankungen NAMSE, ZSE, ERN, Innovationsfondsprojekte "Translate-NAMSE"W und "ZSE-DUO"

Teil 2:

  • Ausgewählte Fallbeispiele

Dermatologie für Nichtdermatologen Teil 1 und Teil 2

Dr. med. Volker Jasnoch, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten - Allergologie / Phlebologie -, Vechta

In dem zweiteiligen Seminar „Dermatologie für Nichtdermatologen“ wird anhand von umfangreichem Bildmaterial die Klinik der häufigsten Hauterkrankungen erläutert. Hierbei legt der Vortragende Wert auf Tipps und Tricks in Diagnostik und Therapie. Praxisnahe Darstellung der Hauterkrankungen wird anhand eines kollegialen Gespräches mit den Kursteilnehmern vertieft.


Subakromiale Schmerzsyndrome: Diagnostik und aktuelle Behandlungskonzepte

Priv.-Doz. Dr. med. Olaf Rolf, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Franziskus-Hospital Harderberg, Georgsmarienhütte

Einer der häufigsten Gründe für einen Arztbesuch sind Schulterschmerzen.

Welche Ursachen haben Schulterschmerzen? Welche Funktionstests führen zur Diagnose? Welche Untersuchungen muss ich veranlassen? Welche Behandlungsoptionen gibt es?

Sie erhalten einen Überblick über die häufigsten Krankheitsursachen und  über aktuelle konservative und operative Behandlungskonzepte.


Update: Therapie der Rheumatoiden Arthritis (RA) / Teil 1 und Teil 2

Dr. med. Michael Renelt, Oberarzt der Klinik für Rheumatologie, St. Josef-Stift, Sendenhorst

"Umfangreicher und vielfältiger als je zuvor sind derzeit die Behandlungsmöglichkeiten der Rheumatoiden Arthritis (RA). Ihre Auswahl orientiert sich an den Leitlinien der Fachgesellschaften, Komorbidität, Komedikation und Wirtschaftlichkeit. Erklärtes Ziel jeder RA-Therapie ist dabei die nachhaltige Krankheitsremission ohne systemischen Glukokortikoidbedarf."


Seltene Erkrankungen Teil 2: Ausgewählte Fallbeispiele

Dr. med. Cornelia Zeidler, Vorstandsvorsitzende der AG der Zentren für Seltene Erkrankungen, Hannover

Teil 1:

  • Wege zur Diagnose
  • Aktionsplan für Menschen mit SE

Welche Maßnahmen wurden eingeführt - wie ist der Zugang zu den Zentren für Seltene Erkrankungen NAMSE, ZSE, ERN, Innovationsfondsprojekte "Translate-NAMSE" und "ZSE-DUO"

Teil 2:

  • Ausgewählte Fallbeispiele

Diagnostik und Therapie der Varikosis

Dr. med. Reinald Zinn, Funktionsoberarzt der Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie, Ammerlandklinik GmbH, Westerstede

Neue Verfahren

Alte Einsichten

Es soll ein Überblick über den State of the Art bei der Behandlung der Varikosis gegeben werden:
Neue Verfahren wie auch bewährte Methoden bedürfen einer ständigen kritischen Bewertung.


Dokument erstellt am 19. März 2019, zuletzt aktualisiert am 15. April 2019