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Humanitäre Hilfe

Angesichts der zunehmenden Zahl von Krisen in der Welt wächst der Bedarf an humanitären Hilfseinsätzen von Medizinern.

Leider fehlt oft die Bereitschaft von Arbeitgebern, die Teilnahme an bisweilen mehrmonatigen Einsätzen in Krisen- und Katastrophengebieten durch Freistellung vom Dienst und eine Garantie auf Weiterbeschäftigung zu erleichtern.

Die Möglichkeiten für regulär in Deutschland fest angestellte oder in einer Praxis niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, auch an längeren Hilfseinsätzen teilzunehmen, müssen verbessert werden.

Es fehlt eine gesetzliche Grundlage, die Ärztinnen und Ärzten - ähnlich wie Wehrpflichtigen oder Personen, die Erziehungsurlaub in Anspruch nehmen - ihren Arbeitsplatz während eines Hilfseinsatzes und danach ebenso garantiert wie die Freistellung vom Dienst für die Dauer des Hilfseinsatzes.

Es ist zu prüfen, welche Arbeitszeitmodelle, Stipendienmöglichkeiten etc. geeignet sind, die Beteiligung deutscher Ärztinnen und Ärzte an humanitären Hilfseinsätzen und in der Entwicklungszusammenarbeit zu erhöhen.

Es sollten qualitativ fundierte Ausbildungsstandards für Mediziner, die an Hilfseinsätzen teilnehmen wollen, entwickelt werden. Dazu gehört eine ausreichende Vorbereitung auf die besonderen Anforderungen, die sich aus den oft völlig anders gearteten medizinischen Bedingungen und Möglichkeiten im Einsatzgebiet ergeben.

Zu den Aktivitäten der Ärztekammer gehört u.a., dass sie

  • eine Gesprächsrunde Humanitäre Hilfe organisiert, an der bereits Aktive und an einem Engagement in der Humanitären Hilfe interessierte Ärztinnen und Ärzte aus Niedersachsen teilnehmen (Kontakt: Raimund Dehmlow, Tel.: 0511/380-2214, E-Mail: raimund.dehmlow@aekn.de) und
  • in unregelmäßigen Abständen Interessierte mit einem Newsletter zum Thema informiert (zum Abonnement).

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 28. April 2017