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Ärztliche Flüchtlingshilfe in Niedersachsen

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Ärztliche Flüchtlingshilfe in Niedersachsen

"Wir helfen, wo wir können!"

Woche für Woche melden sich bei der Ärztekammer Niedersachsen Ärztinnen und Ärzte, die außerhalb der "normalen" Berufstätigkeit ihre Unterstützung bei der Versorgung der Flüchtlinge anbieten. Sie sind in den Unterstützerkreisen, die sich in Städten und Gemeinden gebildet haben, hochwillkommen!

Die Ärztekammer Niedersachsen unterstützt ihre Mitglieder bei ihren Bemühungen nach Kräften. In der Landesstelle und in den Bezirksstellen sind die Mitarbeiter bemüht, Hindernisse für Hilfen auszuräumen, Wege des Engagements aufzuzeigen und sowohl wirksame als auch dauerhafte Strukturen der vernetzten Hilfeleistung zu etablieren.

  • Learning from Syracuse? - WHO Summer School zur Gesundheit von Migranten und Geflüchteten
    Göttingen, 29. August 2017 (Müller) - Die Wahl des Kopenhagener WHO-Regionalbüro für Europa, Syrakus als Veranstaltungsort für die "1. WHO Summer School on Migration and Refugee Health" zu wählen, kam nicht von ungefähr: Am letzten Tag der Veranstaltung, dem 14. Juli 2017, zählte die UNHCR 5.115 Geflüchtete, die Italien über das Mittelmeer erreichten. Weiterlesen ...
  • DICTUM: Einsatz digitaler Kommunikationshilfen bei der hausärztlichen Behandlung Geflüchteter
    Göttingen, 22. August 2017 (Kleinert/Müller/Furaijat/Simmenroth) - Menschen ohne ausreichende Deutschkenntnisse können nur schwer über aktuelle Beschwerden und Vorerkrankungen Auskunft geben. Eine digitale Kommunikationshilfe soll die Anamnese erleichtern, indem Patienten bereits im Wartezimmer auf einem Tablet-PC in ihrer Muttersprache Angaben zu ihren Beschwerden machen können. Der Einsatz der digitalen Kommunikationshilfe wird aktuell im Grenzdurchgangslager Friedland erprobt und evaluiert. Weiterlesen ...
  • Wie kann die Früherkennung psychischer Erkrankungen bei Flüchtlingen realisiert werden? Das "Friedländer (Erfolgs-)Modell" und die Tücken des Systems
    Hannover, 19. Juli 2017 (Dehmlow) - Immer wieder wird die Frage diskutiert, in welchem Ausmaß Flüchtlinge traumatisiert und psychisch erkrankt sind. Außerdem: Welche Maßnahmen wurden in Niedersachsen ergriffen, um eine Früherkennung von Erkrankungen zu gewährleisten? Weiterlesen ...
  • "Ich lache jetzt wieder": Als umA in Niedersachsen
    Hannover, 7. November 2016 (olr) - Aktuell befinden sich nach Angaben der UNO weltweit mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht, etwa die Hälfte davon ist minderjährig. In Deutschland leben derzeit rund 52.000 so genannte umA - unbegleitete minderjährige Ausländer. Zu ihnen gehört Amid (Name von der Redaktion geändert), der Oliver Busse für das "niedersächsische ärzteblatt" freundlicherweise für ein Interview zur Verfügung stand. Weiterlesen ...
  • Wir machen das so! Flüchtlinge in der Arztpraxis
    Hannover, 18. Oktober 2016 (olr) - Tausende von Flüchtlingen wurden in Niedersachsen zunächst in Erstaufnahmeeinrichtungen, aber auch Not- und Behelfsunterkünften untergebracht, bevor ihnen mit der Gemeinschafts- und Einzelunterbringung in den Kommunen Lebensbedingungen zugewiesen wurden, die für einen Aufenthalt auf Dauer ausgerichtet sein sollen. Die medizinische Versorgung erfolgt nun "im Regelbetrieb" durch die niedergelassenen Ärzte und die Kliniken in der Umgebung. Weiterlesen ...
  • Sprachkurs-Absolventen zu Besuch in der Ärztekammer
    Hannover, 16. September 2016 (olr) - Sie kommen aus Afghanistan, Bolivien, Costa Rica, Großbritannien, Irak, Iran, Libyen, Syrien und der Ukraine - 14 Ärztinnen und Ärzte eines B2/C1-Sprachkurses des Bildungsvereins Hannover, die im August 2016 auf Einladung zusammen mit Kursleiterin Renée Willenbring im Ärztehaus Hannover zu Besuch waren Weiterlesen ...
  • Normale Beschwerden - aber exotische Erkrankungen
    Hannover, 17. August 2016 (Jablonka/Dopfer/Happle) - Die Flüchtlingsmedizin stellt uns jeden Tag vor neue Herausforderungen. Meist stellen sich Flüchtlinge mit banalen Erkrankungen vor: Der häufigste Vorstellungsgrund war selbst im Sommer die Erkältung, die etwa in 30 Prozent der Fälle zum Arztbesuch führte. Weiterlesen ...
  • Sprachmitteln im medizinischen Kontext
    Hameln, 28. Juli 2016 (Brelie) - Was ist die Aufgabe eines Sprachmittlers in einer Erstaufnahmeeinrichtung beim Einsatz im medizinischen Bereich? Welche Schwierigkeiten stellen sich bei der wörtlichen Übersetzung, aber auch in der nonverbal kulturell differierenden Kommunikation? Wie können Pflegekräfte, Sozialarbeiter und Ärzte kommunikative Reibungsverluste durch ihr eigenes Agieren möglichst gering halten? Diese Fragen waren am 29. Juni 2016 Ausgangspunkt und Leitfaden der Darstellung der täglichen Arbeit von Sprachmittlern bei der Veranstaltung "Wir helfen, wo wir können: Gute Praxis Ärztliche Flüchtlingsversorgung" der Ärztekammer Niedersachsen in Hannover. Weiterlesen ...
  • Wir machen das so - Lotsen für "Ärzte im Asyl"
    Hannover, 20. Juni 2016 (olr) - Die ärztliche Versorgung der Flüchtlinge in Niedersachsen ist - durch den tatkräftigen professionellen und ehrenamtlichen Einsatz der Ärzteschaft - gesichert. Unter den Menschen, die als Flüchtlinge zu uns kamen, sind auch Ärzte (die Ärztekammer geht von zirka 40 aus), von denen nicht wenige zu bleiben beabsichtigen, weil die Zustände im Heimatland keine Lebensperspektive eröffnen. Um die zügige berufliche Integration dieser Kollegen zu befördern, haben sich Lotsen bereit gefunden, die diesen Weg begleiten und zu optimieren versuchen. Mit zweien von ihnen, Professor Dr. med. Gerhard Pott (Nordhorn) und Dr. med. Bernhard Schappler-Scheele (Hannover) kam es jetzt mit dem niedersächsischen ärzteblatt zu einem Gedankenaustausch. Weiterlesen ...
  • Wir machen das so! Leiter von Gesundheitsämtern zu praktischen Fragen der Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen
    Hannover, 22. Februar 2016 (olr/low) - In der ärztlichen Versorgung der Flüchtlinge kommt dem Öffentlichen Gesundheitsdienst in Niedersachsen, speziell den Gesundheitsämtern, eine besondere Rolle zu. Nach Startschwierigkeiten, die vor allem darin begründet lagen, dass der Informationsfluss zwischen allen an der Versorgung Beteiligten neu zu organisieren war, nehmen die Ämter mittlerweile wie selbstverständlich die Aufgaben wahr, die ihnen zugedacht sind - wenn auch in ganz unterschiedlicher Art und Weise. Das belegen die Statements von drei Leitern von Gesundheitsämtern, die freundlicher Weise der Online-Redaktion Rede und Antwort standen. Weiterlesen ...

Dokument erstellt am 27. September 2016, zuletzt aktualisiert am 27. November 2017