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Bezirksstellen Hannover, (ÄKN)

Dr. med. Steffen Grüner, Vorsitzender der ÄKN-Bezirksstelle Osnabrück, dankt allen Osnabrücker Ärztinnen und Ärzten. "Die Impfaktion im Schinkel ist absolut begrüßenswert, denn inzwischen können wir es uns leisten, mit AstraZeneca asymmetrisch - d.h. auch außerhalb der Impflisten an sogenannten Hot-Spots - zu impfen."


Dr. med. Steffen Grüner, Vorsitzender der ÄKN-Bezirksstelle Osnabrück, dankt allen Osnabrücker Ärztinnen und Ärzten.

"Die Impfaktion im Schinkel ist absolut begrüßenswert, denn inzwischen können wir es uns leisten, mit AstraZeneca asymmetrisch - d.h. auch außerhalb der Impflisten an sogenannten Hot-Spots - zu impfen. Die ÄKN-Bezirksstelle dankt ebenso der Eigeninitiative vieler Osnabrücker Ärztinnen und Ärzte, die sich teils in Sonderschichten außerhalb des eigenen Tagespensums und auch an Feiertagen so beispielhaft eigenständig engagieren, denn nur so hat das Impfgeschehen deutlich an Dynamik gewonnen," erklärt Dr. med. Steffen Grüner, Vorsitzender der Bezirksstelle Osnabrück der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN). "Das Vorgehen der Stadt, mit einem Impfbus und speziellen Flyern die betroffenen Stadtteile und Wohnhäuser anzugehen, deckt sich mit den Erfahrungen der Ärztekammer in anderen Städten: Wir regen an, hier auch Ärztinnen und Ärzte und Impfbefähigte mit Migrationshintergrund einzusetzen. Die Bezirksstelle der Ärztekammer ist hier zur Mithilfe bereit", so Dr. Grüner weiter.

"Der Flaschenhals bei den Impfungen ist die Terminvorgabe vom Land. Nach meinen Erfahrungen in verschiedenen Impfzentren werden 20 Prozent der Termine nicht mehr wahrgenommen, seitdem in den Arztpraxen geimpft wird. Wir brauchen mehr Vertrauen in die Ärzte vor Ort, die über die eigenen Patienten ein genaues Bild haben und die dementsprechend einschätzen können, wer als nächstes und womit nach entsprechender Aufklärung geimpft werden sollte. Seitdem die niedergelassenen Ärzte in den Impfprozess miteinbezogen werden, hat sich die Schlagzahl der Impfungen deutlich erhöht. Diese Entwicklung muss unterstützt werden und das geht nur durch eine deutliche Flexibilisierung des Impfgeschehens. Die Freigabe von AstraZeneca ist ein wichtiger Schritt nach vorne, wir warnen jedoch davor, die Zeiten zur zweiten Impfung z.B. auf Grund von Urlaubswünschen zu verkürzen, denn das bedeutet nach jetziger Studienlage eine deutliche Minderung des Impfschutzes", betont Dr. Grüner abschließend.


Kontakt:
Thomas Spieker, Leiter Kommunikation und Pressesprecher der Ärztekammer Niedersachsen
Telefon: 0511/380-2220, E-Mail: kommunikation(at)aekn.de

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