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Aktuelles Hannover, (ÄKN)

Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) begrüßt es sehr, dass die Impfpriorisierung insbesondere für niedergelassene und in der Patientenversorgung tätige Ärztinnen und Ärzte auch in der Niedersächsischen Landesverordnung hochgesetzt wurde.

Dazu gehören auch die privatärztlich tätigen Ärztinnen und Ärzte sowie Betriebsärztinnen und -ärzte! Während die kassenärztlich tätigen Ärztinnen und Ärzte sowie ihre Praxisteams offenbar mittlerweile in den meisten Fällen zügig einen Impftermin bei den Impfzentren erhalten, erreichten die ÄKN in den letzten Tagen vermehrt Anfragen der etwa 700 ausschließlich privatärztlich tätigen Kolleginnen und Kollegen sowie darüber hinaus auch von Betriebsärztinnen und Betriebsärzten in Niedersachsen, die ebenso einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind und die Patientenversorgung mit aufrecht er-halten.

Die privatärztlich tätigen Kolleginnen und Kollegen sowie die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte bekommen bislang nach eigenen Aussagen offenbar so gut wie keinen Impftermin bei den Impfzentren.

ÄKN-Präsidentin Dr. med. Martina Wenker hat sich aus diesem Grund mit einem Schreiben an die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Daniela Behrens gewandt und darum gebeten, die kommunalen Gesundheitsämter und Katastrophenschutzbehörden, die die Impfzentren in den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie in der Region Hannover betreiben, in einer ministerialen Information darauf hinzuweisen, dass auch die privat tätigen Ärztinnen und Ärzte sowie die Betriebsärztinnen und -ärzte zügig einen Impftermin erhalten.

 

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