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Aktuelles Hannover, (ÄKN)

Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte ist ein häufig auftretendes, aber leider wenig untersuchtes Phänomen. Eine Dissertationsstudie der Universitätsklinik Heidelberg möchte ein realistisches Bild von der Situation vor Ort zeichnen.

Immer wieder tauchen in den Medien Berichte von gewalttätigen Zwischenfällen in Kliniken und Praxen auf, die jedoch nur die Spitze des Eisbergs darstellen. Konkrete Zahlen und Daten liefern lediglich die strafrechtlich zur Anzeige gebrachten Vorfälle.

Um sich der vermutlich großen Dunkelziffer anzunähern, hat die Universitätsklinik Heidelberg in Kooperation mit dem Ausschuss "Ärztliche Gesundheit und Prävention" der Bezirksärztekammer Nordbaden eine Dissertationsstudie auf den Weg gebracht.

Im Rahmen dieser Doktorarbeit soll erhoben werden, welche Erfahrungen Ärztinnen und Ärzte mit Gewalt bei ihrer Arbeit bzw. am Arbeitsplatz gemacht haben. Ziel ist es, eine belastbare Datengrundlage für eine Verbesserung der Präventions-, Beratungs- und Hilfestrukturen für Ärztinnen und Ärzte und ihre Mitarbeitenden beim Thema Gewalt zu schaffen.

Die Online-Befragung erfolgt anonym und läuft bis zum 31. Dezember 2021.

An der Studie "Gewalt gegen Mediziner und Zahnmediziner" teilnehmen.

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