newsletter

äkn-TV

Zur Sache Corona

Live-Talk und Videocast mit dem Infektiologen Professor Dr. Matthias Stoll von der Medizinischen Hochschule Hannover.

› Zum Live-Talk
(Hinweis: Sie verlassen die Internetseite der ÄKN)

äkn-TV

Fortbildung

Die Frist für den Nachweis der fachlichen Fortbildung wird für Ärzte und Psychotherapeuten aufgrund der Coronavirus-Pandemie um ein Quartal verlängert.

Weiterlesen

Fortbildung

Onlineplattform

match4healthcare

für Helfer und Hilfesuchende in der Medizin

Twitter: https://twitter.com/match4health_

Website: www.match4healthcare.de

(Hinweis: Sie verlassen die Internetseite der ÄKN)

Onlineplattform

Coronavirus

Sars-CoV-2

Aktuelle Hinweise der ÄKN

Informationen und Hinweise zu den aktuellen Entwicklungen zum neuartigen Virus

› mehr Informationen...

Coronavirus

Neue Broschüre

Übergriffe gegen Praxisteams

› Broschüre downloaden

› Broschüre bestellen

Neue Broschüre

Neue Broschüre

Staatsexamen bestanden - und nun?

› Broschüre downloaden

Neue Broschüre

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19

Die Ärztekammer Niedersachsen, die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) sowie die örtlichen Gesundheitsbehörden stehen in regelmäßigem Austausch zu allen Entwicklungen des neuartigen Coronavirus und der dadurch möglichen Viruserkrankung Covid-19 und arbeiten eng zusammen, um die medizinische Versorgung der niedersächsischen Bevölkerung sicherzustellen und die Menschen im Land bestmöglich zu informieren.

Informationen zu den aktuellen Entwicklungen zum neuartigen Virus stellen u. a. das  Robert Koch-Institut (RKI) sowie das Niedersächsische Landesgesundheitsamt  bereit. Weitere nützliche Hinweise bietet zudem die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA).

Anbei finden Sie wichtige Hinweise zur Vorbeugung sowie Tipps, Links und weitergehende Informationen zu COVID-19. 


Was tun bei COVID-19-Verdacht?

Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19

Der Verdacht auf COVID-19 ist begründet, wenn bei Personen mindestens eine der beiden folgenden Konstellationen vorliegt:

  1. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere oder unspezifischen Allgemeinsymptomen UND Kontakt mit einem bestätigten Fall von COVID-19
  2. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere UND Aufenthalt in einem Risikogebiet
    › Risikogebiete lt. RKI (laufende Aktualisierung)

Bei diesen Personen sollte eine diagnostische Abklärung erfolgen.

Ärztinnen und Ärzte sollen Verdachtsfälle zuerst an das zuständige Gesundheitsamt melden.
› Liste der Niedersächsischen Gesundheitsämter (KVN)

Weitergehende Tipps u. a. auch für erkrankte Personen erhalten Sie zudem auf den Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Gesundheit, Soziales und Gleichstellung.


Was können Ärzte und Ärztinnen tun?

Anhaltspunkte, was Ärzte und Ärztinnen im Verdachtsfall tun können, finden Sie in einem Fluss-Schema sowie weiteren allgemeinen Informationen zum Umgang mit Verdachtsfällen des Robert Koch-Instituts. Eine Kurzzusammenfassung dazu können Sie ergänzend auch in der Meldung der ÄKN vom 28. Februar 2020 nachlesen.

Zudem finden niedergelassene Ärztinnen und Ärzte Informationen zum Umgang mit Verdachtsfällen in den FAQ (pdf-Datei) der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN).


Was kann Bürgerinnen und Bürgern Schutz vor Covid-19 bieten?

Generell gilt: Hygiene schützt vor Virusinfektionen!

Es gibt einige Maßnahmen, um das Risiko einer Virusinfektion zu minimieren – egal ob es sich um  Erkältungsviren, Grippe oder eben das neue Covid-19 handelt. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die wichtigsten Hygiene-Tipps (pdf-Datei), die jede Bürgerin/jeder Bürger direkt und ganz einfach umsetzen kann, in einem downloadbaren PDF zusammengefasst. Zudem finden Sie hier ein kurzes Video (direkter Link zu YouTube) der BzgA mit den wichtigsten Hygiene-Tipps.


Antworten auf aktuelle Fragen zu Covid-19 geben Ihnen auch unsere Expertinnen und Experten aus der niedersächsischen Ärzteschaft:  

  • Auf NDR 1 Radio Niedersachsen hat Jens Wagenknecht, Facharzt für Allgemeinmedizin und Vorstandsmitglied der ÄKN, am 27. Februar 2020 Fragen rund um das Thema Coronavirus beantwortet.
    › Die Sendung im Podcast
  • Die Vize-Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen Marion Charlotte Renneberg gab am 27. Februar 2020 bei "Hallo Niedersachsen" Tipps zum Verhalten und Umgang in der aktuellen Situation.
    › Die Sendung in der Mediathek
  • Coronavirus: Ärztekammer-Vizechefin warnt vor Panik
    Vize-Präsidentin der Ärztekammer, Marion Charlotte Renneberg, hat wegen der Coronavirus-Erkrankungen in Deutschland vor Panik gewarnt. Die Menschen sollten aber auf strikte Hygiene achten. Sendung: "Hallo Niedersachsen"
    › Die Sendung in der Mediathek
  • Auf NDR 1 Radio Niedersachsen informierten Dr. med. Thomas Buck, Kinderarzt und Vorstandsmitglied der ÄKN, und Prof. Matthias Stoll, Infektiologe an der MHH, am 4. März 2020 in der Sendung "Visite - Das Gesundheitsmagazin" zum Thema Coronavirus. Titel: "Coronavirus - keine Panik".
    › Die Sendung im Podcast
  • Jens Wagenknecht, Facharzt für Allgemeinmedizin und Vorstandsmitglied der ÄKN, war am 24. März 2020 zu Gast bei der "Redezeit" von NDR Info. Thema: Corona beherrscht den Alltag"
    › Die Sendung im Podcast

  • Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der ÄKN, war am 5. April bei "Anne Will".
    › Die Sendung in der Mediathek

  • Dr. med. Mareike Grebe, niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Hesel, war am 7. April zu Gast bei der NDR Talkshow "Talk am Dienstag".
    › Die Sendung in der Mediathek


Wichtige Informationen und Links auf einen Blick:


Verzicht von Händeschütteln klar kommunizieren: Sie verzichten bei der Behandlung Ihrer Patientinnen und Patienten auf Händeschütteln? Verständlich!

Hier finden Sie ein Plakat, das Sie für Informationszwecke in Ihren Räumlichkeiten nutzen können.

› Plakat "Lächeln ist das neue Händeschütteln!" (A4, pdf-Datei)

› Plakat "Lächeln ist das neue Händeschütteln!" (A3, pdf-Datei)



Beratung von belasteten Familien in Zeiten des pandemiebedingten Ausnahmezustands

Hinweise für medizinische, therapeutische und pflegende Fachkräfte im Kontakt mit besonders belasteten Familien
Dokument herunterladen (pdf-Datei)


Ihre Fragen an Prof. Matthias Stoll

Bezug nehmend auf Ihr Angebot Fragen an den Infektiologen Prof. Dr. Matthias Stoll von der Med. Hochschule Hannover zu stellen würde mich interessieren, ob es Indikationen gibt bei Personen die positiv auf das Corona-Virus getestet sind und aus bestimmten Berufsgruppen (Ärzte, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Altenpflegerinnen) kommen diese nach überstandener Quarantäne noch einmal einer 2. Testung zuführen zu müssen, oder sollen wir uns hier bei diesen Personen auf eine einmalige Testung beschränken?

Für diesbezügliche Informationen wäre ich Ihnen dankbar und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Dr. med. H.-D. Reimann


ANTWORT:

Sehr geehrter Herr Kollege Reimann,
eine gute Frage, die nicht mit Logik und Expertise allein zu beantworten ist - sondern deren Beantwortung sich möglichst exakt an die (gerade) gültigen RKI-Empfehlungen anzulehnen hat.
Das ist (N.B.: letztes Update am 16.3.20) für Ihre Frage:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Entlassmanagement.html

Sie brauchen also gem „I.b“ ZWEI negative Abstriche im Abstand von mind. 24h NUR bei einer Entl. aus dem Krankenhaus und SCHWEREM Verlauf. Ihre Frage bezieht sich aber m.E. auf die möglichen Szenarien ad IIa oder ad IIb (=Pat. ist zu Hause): Dort ist KEIN Abstrich erforderlich, sondern – je nach Konstellation des Falles – Symptomfreiheit + 48 Stunden und/oder klinische Beurteilung.

Es gibt nach meiner Einschätzung drei sichere Rezepte für die „Anleitung zum Unglücklichsein“ in diesem Kontext:

  1. Sie halten sich NICHT an die RKI-Empfehlung (Das gilt sowohl für die Nichterfüllung der dort geforderten Standards als auch für deren Übererfüllung).
  2. Sie beziehen sich nicht auf die aktuell gültige Empfehlung des RKI. (Leider hilft da nur tägliches Nachschauen. Cave: Eine revidierte Fassung kann vollkommen anders aussehen).
  3. Jeder Versuch, die Empfehlung durch vermutlich klug begründbare Hypothesen und Interpretationen anders auszulegen, als das dort geschriebene Wort oder im Kollegenkreise über die Sinnfragen im Detail zu streiten.

In Zeiten ohne besonders gut gesicherte Evidenz ist diese Art der Formulierung, Aktualisierung und Anwendung von Leitlinien und Handlungsempfehlungen zwar auch nach längerem Nachdenken nicht immer intuitiv und transparent, aber dennoch das Beste was wir haben. Diese Regeln trennen uns von der vollständigen Anarchie in diesem innovativen Feld der Heilkunst.

mit freundlichen Grüßen

Matthias Stoll

Dokument erstellt am 11. März 2020, zuletzt aktualisiert am 20. Mai 2020