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120. Deutscher Ärztetag: Wichtige berufspolitische Signale erwartet

Hannover, 9. Mai 2017 (Blume) - Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) reist mit 20 Delegierten vom 23. bis 26. Mai nach Freiburg im Breisgau.

120. Deutscher Ärztetag: Die Plenarsitzungen finden in der "SICK-Arena" auf dem Gelände der Messe Freiburg statt. Foto: FWTM/Florian Bilger120. Deutscher Ärztetag: Die Plenarsitzungen finden in der "SICK-Arena" auf dem Gelände der Messe Freiburg statt. Foto: FWTM/Florian Bilger

Ende Mai kann es durchaus heiss werden im südlichen Baden, wenn sich 250 Delegierte aus den 17 deutschen Landesärztekammern zum 120. Deutschen Ärztetag treffen. Der Bundestagswahlkampf tritt in seine entscheidende Phase und die ärztlichen Interessensvertreter tragen ein opulentes Themenpaket in die viertägige Debatte. Nach fast vier Jahren schwarz-roter Gesundheitspolitik werden sie die Gelegenheit nutzen, Bilanz zu ziehen und weiteren Reformbedarf einfordern. Die Stärkung der ärztlichen Freiberuflichkeit, eine neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), tragfähige und nachhaltig finanzierte Maßnahmen zur ärztlichen Nachwuchsförderung, praxistaugliche Konzepte für Kooperationen im Gesundheitswesen sowie ein deutliches Bekenntnis für den Erhalt und die Fortentwicklung des dualen Krankenversicherungssystems sind nur einige Aspekte, die nach Überzeugung der Ärzteschaft auf die gesundheitspolitische Agenda der neuen Bundesregierung gehören.

Das Leitthema des diesjährigen Deutschen Ärztetags wird die "Digitalisierung des Gesundheitswesens" sein. Gemeinsam mit Experten wie dem Buchautor und Journalisten Sascha Lobo und der Medizinethikerin Professorin Dr. Christiane Woopen werden die Delegierten über die vielfältigen Chancen, aber auch über potenzielle Risiken der Digitalisierung beraten - verbunden mit Forderungen und Vorschlägen für eine patientengerechte und praxistaugliche Ausrichtung der neuen technischen Möglichkeiten. In den Blick genommen werden dabei die Möglichkeiten der Telemedizin sowie der prosperierende Bereich der Gesundheits-Apps und die sich unter dem Begriff "Big Data" ergebenden Möglichkeiten, riesige Datenmengen zu Forschungszwecken und Versorgungssteuerung auszuwerten.

Die niedersächsische Kammerpräsidentin Dr. med. Martina Wenker, zugleich Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, erwartet wichtige Impulse auch aus niedersächsischer Perspektive. Im Kontext zum Leitthema "Digitalisierung" begrüßt sie es sehr, dass sich der Vorstandsarbeitskreis "Digitale Gesundheit" derzeit zum einen mit einem Projekt aus dem Städtischen Klinikum Oldenburg zur telemedizinischen Versorgung von sogenannten Remote Areas (zum Beispiel Offshore Anlagen, Schiffe, Forschungsstationen, Berghütten oder Halligen) und zum anderen aus dem Bereich der hausärztlichen Versorgung mit dem Projekt "elVi" (elektronische Visite) aus Bünde (Ostwestfalen) befasst.

Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) entsendet 20 Delegierte in die Rheinebene am Südschwarzwald. Nach der Eröffnung der viertägigen Veranstaltung am Vormittag des 23. Mai im Konzerthaus Freiburg tagt das Plenum ab 14 Uhr in der "SICK-Arena" auf dem Gelände der Messe Freiburg. Die niedersächsische Delegation trifft sich am Abend des Eröffnungstags zum Meinungsaustausch beim traditionellen Niedersachsenabend im "Brauereiausschank Ganter" am bekannten Freiburger Münster.

Weitere Informationen: www.bundesaerztekammer.de

- Jörg Blume 


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Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 15. Mai 2017