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Bericht der Ärzteversorgung Niedersachsen über das Geschäftsjahr 2018: Berücksichtigung einer Nachhaltigkeitskonzeption bei vielen Kapitalanlagen / Die Versorgungsbezüge steigen zum 1. Januar 2020 um 0,5 Prozent

Hannover, 22. November 2019 (äv/äkn) - Dr. med. Gerd Pommer leitete mit seiner Rede auch in diesem Jahr die Vorträge der Verantwortlichen des Versorgungswerkes vor den Mitgliedern der Kammerversammlung ein. Zunächst hob er die Bedeutung politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen im Jahr 2018 hervor. Themen wie der Handelsstreit zwischen China und den USA oder der Brexit seien "nicht ohne Einfluss auf die Möglichkeiten der Anlagepolitik".

Der Vorsitzende des Vorstands fasste in seinem Vortrag insbesondere zentrale Inhalte des Geschäftsberichts 2018 zusammen: Zum Ende des Jahres 2018 hatte die Ärzteversorgung 36.578 Mitglieder und somit effektiv 1.015 Mitglieder mehr als Ende 2017.

Wie bereits in den Jahren zuvor war das anhaltend niedrige Zinsniveau erneut ein Thema in der diesjährigen September-Sitzung. Vorstand und Aufsichtsrat haben insbesondere vor diesem Hintergrund eine Asset-Liability-Management-Studie (ALM-Studie) in Auftrag gegeben. Ziel einer solchen Studie ist die Abstimmung der Kapitalanlage mit den Verpflichtungen auf der Passivseite unter gegebenen Modellannahmen. "Das Versorgungswerk wurde hierbei in der grundsätzlichen Ausrichtung seiner Kapitalanlagen bestätigt", erklärte Dirk Dreiskämper als Finanzsachverständiger des Vorstandes der Ärzteversorgung. Die ALM-Studie habe zudem bestätigt, dass das Versorgungswerk für die Bewältigung von Herausforderungen, wie dem derzeit schwierigen Umfeld für Investitionsentscheidungen, gut aufgestellt sei, führte Dreiskämper aus.

Dr. med. Franz Bernhard Ensink trat erstmalig in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrates vor die Mitglieder der Kammerversammlung. Er berichtete unter anderem über die Nachhaltigkeitsstrategie für die Kapitalanlage der Ärzteversorgung, die in diesem Jahr von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen wurde. Die Strategie setze sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen und bereits jetzt werde in einer weit überwiegenden Mehrheit der Kapitalanlagen der Versorgungswerke eine Nachhaltigkeitskonzeption angewendet, erläuterte Ensink. Er fügte hinzu: "Man muss aber dafür sorgen, dass die Anlagen nicht nur nachhaltig sind, sondern auch Rendite erzielen."

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Ärzteversorgung hieß zudem Kerstin Kols als Nachfolgerin von Henning Laves in der Position als Leitung des Bereichs Mitglieder/Renten herzlich willkommen. Kols war zuletzt als Geschäftsführerin der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern tätig. "Wir freuen uns, Sie für die Ärzteversorgung gewonnen zu haben", begrüßte Ensink die Bereichsleiterin.

Der Vortrag von Professor Dr. phil. nat. Klaus Heubeck als Versicherungsmathematiker bildete den Abschluss der Berichte aus dem Versorgungswerk. Er reihte sich in den Tenor der vorausgegangenen Vorträge ein und betonte die Relevanz der Risikovorsorge in Zeiten einer andauernden Niedrigzinsphase.

Vorstand und Aufsichtsrat schlugen den Mitgliedern der Kammerversammlung eine Anhebung der Anwartschaften und der laufenden Renten von jeweils 0,50 Prozent zum 1. Januar 2020 vor. Die Mitglieder der Kammerversammlung stimmten dem Vorschlag zu.

Detaillierte Informationen zum Bericht der Ärzteversorgung können dem aktuellen Ärzteblatt entnommen werden.

Autoren:
Kirsten Gutjahr
Andreas Körner
Geschäftsführung der Ärzteversorgung Niedersachsen

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 11. Dezember 2019