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Kollege Roboter

Lingen, 7. Januar 2020 (wünnenberg/äkn) - Die Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie am Bonifatius Hospital Lingen nutzt für Operationen einen semiautomatischen Roboter: Chefarzt Professor Peter Douglas Klassen schätzt die Sicherheit des Systems.

Zur Vorbereitung der Operation plant Wirbelsäulenspezialist Peter Douglas Klassen die Schrauben mithilfe des chirurgischen Systems. Foto: Inge WünnenbergZur Vorbereitung der Operation plant Wirbelsäulenspezialist Peter Douglas Klassen die Schrauben mithilfe des chirurgischen Systems. Foto: Inge Wünnenberg

"Nein, es geht nicht um Schnelligkeit." Mehr Sicherheit verspricht sich Professor (UCPY) Dr. (PY) Peter Douglas Klassen von dem semiautomatischen Roboter, den er als Chefarzt der Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie des Bonifatius Hospitals Lingen seit gut einem Jahr in seinem Operationssaal einsetzt. "Die rund 250 Operationen, die wir seitdem mit dem robotisch assistierten Navigationssystem durchgeführt haben, bestätigen meine Erwartungen", sagt der aus Paraguay stammende Wirbelsäulenspezialist. Vor allem die Reliabilität - die Zuverlässigkeit - spricht Klassen zufolge, der 2009 die Chefarztstelle in Lingen übernommen hat und zuvor am Universitätsklinikum Essen und am Klinikum Duisburg tätig war, für den Einsatz der kostspieligen Technik: "In zehn Jahren werden Roboter in der Wirbelsäulenchirurgie die Regel und nicht mehr die Ausnahme sein", prophezeit der an der Universidad Católica Nuestra Señora de la Asunción (UCA) in der paraguayanischen Hauptstadt Asunción ausgebildete Humanmediziner.


"Es geht nicht um Schnelligkeit, sondern um Sicherheit bei dem Einsatz unseres Operationsroboters." Professor (UCPY) Dr. (PY) Peter Douglas Klassen


In der Tat offenbaren sich bei der Operation eines Mannes, der am Tag zuvor einen Motorradunfall hatte und sich dabei an der Wirbelsäule verletzte, an diesem Dienstag im November alle Vorteile der robotergestützten Chirurgie: Sechs Schrauben und zwei stabartige Implantate sollen die an einigen Stellen gebrochenen und versehrten Wirbelkörper fixieren. Einem versierten Chirurgen gelinge diese Operation natürlich auch ohne Robotertechnik, aber dazu benötige der Arzt die Erfahrung von mehreren hundert Operationen und etliche Jahre Training, berichtet Klassen und spricht damit einen zusätzlichen Pluspunkt der technischen Unterstützung an: "Ich hatte noch die Zeit, zu lernen, aber die heutigen Chirurgen haben oft nicht mehr ausreichend die Gelegenheit."

Einen großen Vorteil sieht der Wirbelsäulenspezialist darüber hinaus in dem veränderten Ablauf der Operation: "Ohne Roboter habe ich den OP-Plan in meinem Kopf und setze ihn dann gleich direkt am Patienten um." Aber die Arbeit mit dem Roboter fragmentiere den Prozess in einzelne Schritte, die jeweils überprüfbar und korrigierbar seien.

Den ganzen Artikel im niedersächsischen ärzteblatt (Ausgabe 12/2019) lesen...

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 16. Januar 2020