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ÄKN-Vizepräsidentin fordert mehr Unterstützung für Pflegende Angehörige

Hannover, 8. September 2016 (äkn) - "Ein Familienmitglied zu Hause zu pflegen, kann die körperliche, psychische und psychosoziale Gesundheit der Angehörigen angreifen. Hier bedarf es mehr zielgerichteter Unterstützungsangebote", so Ärztekammer-Vizepräsidentin Marion Charlotte Renneberg anlässlich des Aktionstags Pflegende Angehörige.

ÄKN-Vizepräsidentin Marion Charlotte Renneberg. Foto: ÄKNÄKN-Vizepräsidentin Marion Charlotte Renneberg. Foto: ÄKN

Mehr als zwei Drittel der 2013 im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) als pflegebedürftig eingestuften Bundesbürger wurden laut Statistischem Bundesamt (Destatis) zu Hause versorgt. Das sind 1,86 Millionen Menschen von insgesamt 2,63 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland.

Hinter jedem dieser 1,86 Millionen Menschen steht mindestens ein Pflegender Angehöriger - das sind rund 2,3 Prozent der Einwohner Deutschlands. "Laut Definition sind pflegende Angehörige alle Personen, die einen (chronisch) kranken oder einen Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen aus dem familiären Umfeld längerfristig körperlich pflegen oder hauswirtschaftlich versorgen oder psychosozial betreuen", erklärt Marion Charlotte Renneberg. Die Vizepräsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) weiß aus ihrer eigenen Hausarztpraxis, dass die Pflege eines Familienangehörigen eine enorme Belastung darstellen kann - sowohl körperlich als auch seelisch. "Viele Betroffene ignorieren diese Belastung so lange, bis es zu spät ist", berichtet die Hausärztin.

"Die Gruppe der Pflegenden Angehörigen bedarf daher einer besonderen Aufmerksamkeit und Unterstützung – damit die Pflege im Kreis der Familie für alle Beteiligten eine Bereicherung darstellt und nicht nur zur Belastung wird", fordert Renneberg.

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 26. April 2017