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Fortbildung für Profis: Ärzte lernen auf Langeoog Notfälle bestens zu versorgen

Hannover, 8. Mai 2017 (äkn) - Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) organisiert zwischen dem 21. Mai und dem 3. Juni auf der Nordseeinsel Langeoog eines der bundesweit umfangreichsten und qualifiziertesten ärztlichen Fortbildungsangebote - die Langeooger Fortbildungswochen.

Das Programm gliedert sich in vier große Fortbildungsblöcke: die Psychotherapiewoche, die Woche der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, die Woche der Notfallmedizin sowie die Woche der Praktischen Medizin. Insgesamt werden mehr als 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

"Auf der autofreien niedersächsischen Nordseeinsel finden unsere Ärztinnen und Ärzte optimale Lernbedingungen vor. Deshalb organisieren wir seit nunmehr 65 Jahren dort unser größtes Fortbildungsangebot", erklärt Kammerpräsidentin Dr. med. Martina Wenker.

Ein wesentliches Merkmal der Fortbildungswochen auf Langeoog ist, dass diese Veranstaltung frei von Sponsoring ist und allein über die Teilnahmegebühren finanziert wird.

"Leben. Bewahren und Verändern" lautet das Thema der Psychotherapiewoche vom 22. bis 27. Mai, die nach einem zweijährigen Zwischenschritt auf Norderney in diesem Jahr wieder auf Langeoog stattfindet. Im Eröffnungsvortrag gibt Professor Dr. Michael Ermann aus München einen Überblick über die Entwicklung der Konzepte der Traumdeutung und spannt dabei einen Bogen, beginnend bei der Traumdeutung "klassischer Neurosen" bis hin zu den aktuellen Konzepten der Zustands- und Zeichenträume bei Persönlichkeitsstörungen.

Für die Woche der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie wurde das Thema "Dissoziation und Gegenwart" gewählt, das mehrere Aspekte miteinander verbindet: "Ein klassisches klinisches Thema, eine Verbindung von Klinik und Kultur und eine Verknüpfung zu aktuellen globalen gesellschaftspolitischen Veränderungen", erläutern die wissenschaftlichen Leiter Professor Dr. Franz Resch aus Heidelberg und Professor Dr. Michael Schulte-Markwort aus Hamburg. "Durch die Anheizung transkultureller, religionsbasierter Konflikte fühlen sich Menschen, fühlen wir uns alle schneller bedrängt - und unsere Kinder auch. Dieser Druck begünstigt dissoziative psychische Mechanismen, die ihrerseits die Konflikte anheizen."

Von besonderer Bedeutung ist die ärztliche Versorgung von Notfällen: Der professionelle, schnelle und interdisziplinäre Umgang mit allen therapeutischen Optionen kann hier über Leben und Tod entscheiden. Der Kurs "Notfallmedizin" (27. Mai bis 3. Juni 2017) bietet Lerninhalte nach aktuellstem Forschungsstand.

"Jede Ärztin und jeder Arzt kann stets mit einer Notfallsituation konfrontiert werden, egal ob im Notarztdienst, im ärztlichen Bereitschaftsdienst, in der Klinik oder in der Praxis", sagt Kammerpräsidentin Dr. med. Martina Wenker. "Notfälle kennen keine Altersgrenze und beschränken sich nicht auf bestimmte Fachgebiete. In diesem Sinne stellen sich Ärzte, die notfallmedizinisch tätig werden wollen oder müssen, einer interdisziplinären Herausforderung. Theoretisches Wissen, praktische Fähigkeiten und eingeübte Handlungsstrategien für das Vorgehen in solchen Situationen sind Voraussetzung, um betroffenen Patienten schnell, sicher und effektiv helfen zu können. Die Teilnehmer lernen Techniken, die Ihnen in schwierigen Situationen die Sicherung der Vitalfunktionen ermöglichen, und Sie werden Strategien kennen, die Ihnen in Extremsituationen als Rückfallebene helfen werden." Der Kurs "Notfallmedizin" bereitet in diesem Sinne auf im Rettungsdienst häufig anzutreffende Situationen vor.

Allein zur diesjährigen Woche der Praktischen Medizin (29. Mai bis 2. Juni), die unter dem Leitthema "Stoffe und Stoffwechsel, wechselndes Wissen und Glauben" steht, werden rund 470 Teilnehmer erwartet. ÄKN-Vizepräsidentin Marion Charlotte Renneberg eröffnet diese beliebte Fortbildungswoche am 29. Mai um 9 Uhr im Haus der Insel. "Die Woche der Praktischen Medizin besteht aus Vorlesungen, die sich am Leitthema orientieren und von zahlreichen thematisch unterschiedlichen Seminaren und Kursen für Ärztinnen und Ärzte ergänzt werden", erläutert die bei Peine niedergelassene Allgemeinärztin.

Weitere Informationen: www.aekn.de (Programm der Langeooger Fortbildungswochen)


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Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 15. Mai 2017