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Presseinformationen

Weniger Anträge auf Anerkennung von ärztlichen Behandlungsfehlern

Hannover, 4. April 2018 (äkn) - Der Antragseingang bei der norddeutschen Schlichtungsstelle ist so niedrig wie seit knapp zehn Jahren nicht mehr.

In Niedersachsen sinkt die Zahl der bei der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern eingehenden Anträge auf Anerkennung von ärztlichen Behandlungsfehlern. Im Jahr 2017 ist sie mit 1.264 Anträgen fast auf dem Niveau von vor zehn Jahren angekommen.

Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, betont: "Nur, wenn Fehler erkannt werden und wir aus ihnen lernen, können wir die Sicherheit unserer Patienten gewährleisten." Die Lungenfachärztin begrüßt daher die hohe Akzeptanz der Schlichtungsstelle - sowohl unter den Ärztinnen und Ärzten, als auch unter der Bevölkerung.

Die Antragsentwicklung der letzten Jahre im Kammerbereich Niedersachsen zeigt einen Rückgang der Anträge auf Anerkennung von ärztlichen Behandlungsfehlern um 6,6 Prozent zum Vorjahr. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 760 Verfahren abgeschlossen, davon waren rund 29 Prozent begründete Ansprüche - das heißt Behandlungs- bzw. Aufklärungsfehler und Kausalität wurden bejaht. Die häufigsten Diagnosen, die 2017 in Niedersachsen zur Anrufung der Schlichtungsstelle geführt haben, waren Arthrosen, Frakturen und lumbale Bandscheibenschäden. Gut 78 Prozent der Fälle sind dem klinischen Bereich zuzuordnen, während knapp 22 Prozent aus dem niedergelassenen Sektor stammen.

Die Geschäftsführerin der Schlichtungsstelle, Ass. jur. Kerstin Kols, stellte heute in Berlin die Zahlen für das gesamte Bundesgebiet vor. "Mit 11.100 neuen Fällen haben wir im Vergleich zum letzten Jahr einen Rückgang der Antragszahlen um knapp vier Prozent verzeichnet", so Kols.


Kontakt:
Thomas Spieker, Leiter Kommunikation und Pressesprecher der Ärztekammer Niedersachsen
Telefon: 0511 380-2220, E-Mail: kommunikation@aekn.de


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Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 20. April 2018