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Presseinformationen

Welt-Hepatitis-Tag: Hepatitis rechtzeitig erkennen

Hannover, 25. Juli 2018 (äkn) - Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli 2018: "Rechtzeitige Diagnose und Behandlung von viraler Hepatitis B und C kann Leben retten."

325 Millionen Menschen sind weltweit an einer viralen Hepatitis B und C erkrankt, erklärt die Weltgesundheitsorganisation WHO anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags am 28. Juli. "Auch in Deutschland sind bis zu 600.000 Menschen erkrankt. Die meisten ahnen nichts von ihrer Infektion, die jedoch zu Leberzirrhose, Leberkrebs und Tod führen kann", mahnt Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen.

Die Schwierigkeit der Infektion liegt bereits in der Diagnose, erklärt Wenker: "An Hepatitis erkrankte Menschen haben oft nur leichte oder wenig spezifische Beschwerden, wie Fieber, Abgeschlagenheit, Erbrechen und Durchfall." Menschen, die nichts von ihrer Hepatitis-B-Infektion wissen, können jedoch andere unwissentlich anstecken. Daher ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung wichtig im Kampf gegen die Infektionskrankheit. Übertragen wird das Hepatitis-B-Virus durch direkten Kontakt mit infiziertem Blut, Sperma, Scheidensekret und gegebenenfalls Speichel. Hepatitis B kann aber auch durch unhygienisches Piercen, Tätowieren oder Ohrlochstechen übertragen werden. Blutprodukte sind heutzutage keine Infektionsquelle mehr, da alle Blutspenden neben HIV auch auf Hepatitis A, B, C und D - und demnächst auch auf E - getestet werden.

In den meisten Fällen heilt eine akute Hepatitis-B-Infektion von alleine aus, dann besteht eine lebenslange Immunität. Bei 5 bis 10 Prozent der Betroffenen kommt es jedoch zu einer chronischen Leberentzündung, welche unbehandelt zu Leberzirrhose und zu Leberkrebs führen kann. Eine chronische Hepatitis B ist nach wie vor nicht heilbar, aber es gibt Medikamente, die das Virus kontrollieren. Und es gibt schon seit langem eine Schutzimpfung, die von vornherein gegen Hepatitis B schützt und eine lange Immunität garantiert. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut bereits seit 1995, alle Säuglinge und Kleinkinder zu impfen.


Kontakt: Thomas Spieker, Leiter Kommunikation und Pressesprecher der Ärztekammer Niedersachsen Telefon: 0511 380-2220, E-Mail: kommunikation@aekn.de

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 1. Oktober 2018