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Presseinformationen

Ärztekammer-Präsidentin Dr. med. Martina Wenker fordert ein Werbeverbot für E-Zigaretten in Deutschland zum Schutz der Jugendlichen

Hannover, 26. August 2019 (äkn) - In den USA werden inzwischen rund 100 Fälle von schweren Lungenschädigungen auf die Nutzung von E-Zigaretten zurückgeführt. Lungenfachärzte wie Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, wundert das nicht.

Nicht ohne Risiko für die Gesundheit: E-Zigaretten Foto: pixabay

Der Dampf der E-Zigaretten sei zwar nicht durch die be­sonders schädlichen Verbrennungs­produkte herkömmlicher Zigaretten belastet. Trotzdem ver­bindet Wenker mit den Ge­räten ernst zu nehmende Ge­sundheits­risiken: "Die Aerosole aus den Tausenden erhältlichen Liquiden können schädliche Substanzen enthalten, deren toxikologische Werte im Falle einer Inhalation niemand kennt." Die E-Zigaretten daher als weniger schädlich zu bewerben, sei irreführend – vor allem im Hinblick auf Jugendliche und junge Erwachsene.

In den USA habe es im vorigen Jahr zum Beispiel erschreckende Zuwachsraten unter den jugendlichen Nutzern der sogenannten Verdampfer gegeben. Aber es sei nicht geklärt, ob nicht auch das Nikotin aus E-Zigaretten zu krebserregenden Mutationen führe, denn aufgrund der kurzen Zeit gebe es noch keine aussagekräftigen Langzeitstudien, warnt die Lungenfachärztin. Ärztekammer-Präsidentin Wenker fordert daher ein Werbeverbot für E-Zigaretten: "Vor allem Jugendlichen wird weis gemacht, das sei eine gesündere Alternative zum Rauchen."


Kontakt: MinRat Thomas Spieker, M.A., Leiter Kommunikation und Pressesprecher der Ärztekammer Niedersachsen, Tel.: 0511/380-2283, E-Mail: kommunikation@aekn.de

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 16. September 2019