newsletter

Langeooger

Fortbildungswochen

Weitere Informationen

Langeooger

Die ÄKN

Zahlen - Daten - Fakten

› Dokument downloaden

Die ÄKN
Neue Broschüre

Neue Broschüre

Staatsexamen bestanden - und nun?

› Broschüre downloaden

Neue Broschüre

Ärztekammer

Niedersachsen

Ihr heißer Draht zum Team Kommunikation
› Weitere Informationen

Ärztekammer

Ärztekammer

Niedersachsen

Für Fort- und Weiterbildung auf dem neuesten Stand

Ärztekammer

Ärztekammer

Niedersachsen

Im Einsatz für eine optimale Gesundheitsversorgung

Ärztekammer

Presseinformationen

Kammerversammlung steht weiter zu Neubau – Qualität und Nachhaltigkeit müssen erhalten bleiben

Hannover, 26. September 2019 (äkn) - Einhellige Zustimmung der Kammerversammlung zu veränderten Rahmenbedingungen des Neubaus

Die Delegierten der niedersächsischen Kammerversammlung stimmen ab. (Foto: äkn/Aue)Die Delegierten der niedersächsischen Kammerversammlung stimmen ab. (Foto: äkn/Aue)

Die aktuelle Bau­markt­ent­wick­lung und die Bau­markt­kon­junk­tur haben die Ärztekammer Niedersachsen ge­zwun­gen, den Budget­rahmen für den Neubau der Landes­geschäfts­stelle an der Berliner Allee neu zu kalkulieren. Gestern hat das Parlament der nieder­sächsischen Ärzte­schaft - die Kammer­ver­sam­mlung - getagt und intensiv darüber beraten, an welchen Stellen noch Kosten eingespart werden könnten.

In einer umfassenden Präsentation wurde der Kammer­versammlung in allen Details dargestellt, in welchen Bereichen sich Kosten­steigerungen ergeben haben. Alleine die Kosten­steigerung am Baumarkt habe demnach - gegenüber den Ausgangs­annahmen aus dem 3. Quartal 2017 - 10 Prozent betragen. Und um bis zu 65 Prozent sind die Kosten in einzelnen Gewerken der Technischen Gebäude­ausstattung (TGA) gegenüber dem ursprünglich kalkulierten Kosten­rahmen des Projekt­steuerers aus 02/2018 angestiegen.

Das betrifft nicht nur das Bauprojekt der Ärztekammer: So gibt das Land Niedersachsen inzwischen auch Zuschüsse, wenn bei Modernisierungen von Krankenhäusern Baupreis­steigerungen die ursprüngliche Kalkulation durchkreuzt haben (vgl. Berichterstattung in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 16.06.2019). Auch Bauprojekte der Stadt Hannover im Rahmen des Schulinvestitionsprogramms 500plus haben sich von 500 Millionen Euro auf 695 Millionen Euro verteuert (vgl. Bericht­erstattung in der Neuen Presse vom 19.09.2019) und die Sanierung des Kreis­hauses im Landkreis Osnabrück wird nun rund 48 Millionen Euro kosten - statt der ursprünglich geplanten 14 Millionen Euro (vgl. Berichterstattung in der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 07.09.2019).

Hinzu kommen beim Bauprojekt der Ärztekammer Niedersachsen Faktoren, die erst im Laufe des Abrisses beziehungsweise der Tiefbau­arbeiten zu Tage getreten sind, wie zum Beispiel nicht verzeichnete Medien­leitungs­kanäle zu den Nachbar­gebäuden, die aufwendig zurückgebaut werden mussten.

Vor diesem Hintergrund haben der Bau-Beirat, der Vorstand und die Geschäfts­führung der Ärztekammer in intensiven Workshops bereits an vielen Stellen Kosten­reduzierungen vorgenommen. Ein weiteres Bündel an möglichen Kosten­ein­sparungen, die aber mit einem massiven Einschnitt in die Gebäude­qualität einhergehen würden, wurde im Anschluss an die Präsentation den Delegierten zur Abstimmung vorgestellt.

Die Mitglieder der Kammer­versammlung diskutierten eine gute Stunde ausführlich und intensiv, ob sie eine Reduzierung des neu kalkulierten Budget­rahmens von rund 3 Prozent annehmen, dafür aber eine Reduzierung von Qualität und Nachhaltigkeit des Gebäudes in Kauf nehmen sollten. Zumal die Kammer­beiträge hiervon aktuell nicht berührt werden, hat sich das Parlament der niedersächsischen Ärzteschaft entschieden, keine Abstriche an der Qualität ihres rational und angemessen geplanten Gebäudes zuzulassen, das den Erforder­nissen der niedersächsischen Ärzteschaft für kommende Jahrzehnte dienen soll - insbesondere auch, um langfristig Kosten einzusparen, die mit teuren Nach­rüstungen einhergehen würden.

Die Delegierten stimmten daher bei sieben Enthaltungen einstimmig der Erhöhung des Gesamt­budget­rahmens um rund 10 Prozent zu. Darin ist auch wieder ein Risiko­puffer enthalten, um eventuell auftretende Unwägbarkeiten abpuffern zu können.


Kontakt: Thomas Spieker, Leiter Kommunikation und Pressesprecher der Ärztekammer NiedersachsenTelefon: 0511 380-2220, E-Mail: kommunikation@aekn.de

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 11. Dezember 2019