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Jens Wagenknecht: "Klinikum Wilhelmshaven muss akademisches Lehrkrankenhaus bleiben"

Wilhelmshaven, 25. November 2019 (äkn/bzwh) - Jetzt schaltet sich die Bezirksstelle Wilhelmshaven der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) deutlich in die Debatte um die Zukunft des Klinikums Wilhelmshaven als akademisches Lehrkrankenhaus ein. "Kern aller Debatten muss sein, auch in Zukunft eine gute und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Wilhelmshaven und im Landkreis Friesland zu gewährleisten", so Jens Wagenknecht, Vorsitzender des ÄKN-Bezirks Wilhelmshaven und Mitglied im Vorstand der Ärztekammer Niedersachsen.

Jens Wagenknecht"Wilhelmshaven muss akademischer Lehrstandort bleiben! Nur so überzeugen wir langfristig auch angehende Ärztinnen und Ärzte, möglichst dauerhaft im Norden zu bleiben," stellt der Bezirksstellenvorsitzende fest.

Die Ärzteschaft der Bezirksstelle beobachtet mit großer Sorge die immer härter werdende Debatte um das Klinikum Wilhelmshaven. "Die Chancen, dringend benötigten Ärztenachwuchs in die Nordseeküstenregion zu bekommen, steigen erst dann, wenn auch ein hochwertiges stationäres Angebot dauerhaft gesichert wird. Dazu trägt auch der Status als akademisches Lehrkrankenhaus entscheidend bei. Nur damit erhalten wir eine wichtige Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten wie auch für jüngere Ärztinnen und Ärzte. Ein Klinikum mit der Einstufung als akademisches Lehrkrankenhaus ist auch immens wichtig für die Aus- und Verbund-Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten", sagt Jens Wagenknecht.

Viele der jetzt im Klinikum Wilhelmshaven tätigen Ärztinnen und Ärzte und viele Niedergelassene der gesamten Region haben den Einstieg über das praktische Jahr (sogenannte PJ), den letzten Abschnitt des Studiums, in Wilhelmshaven am Klinikum erlebt. "Alle Maßnahmen der Nachwuchsförderung, die die Ärzteschaft unterstützt, wie das Projekt Land Erleben der Gesundheitsregion, laufen ins Leere, wenn die Option, das PJ in Wilhelmshaven abzuleisten, nicht besteht", so Jens Wagenknecht. Unkomplizierte und gut sichtbare Unterstützung, wie zum Beispiel kostenfreie Unterbringung der Studierenden, seien heutzutage eine Selbstverständlichkeit in dem Wettbewerb um den ärztlichen Nachwuchs.

ÄKN-Bezirkschef Wagenknecht verweist auf das hohe Niveau und die hohe Qualität der Klinikumsleistungen sowohl im pflegerischen als auch im ärztlichen Bereich: "Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in der Nordseeküstenregion klappt mittel- und langfristig nur mit einem auch akademisch ausgerichteten stationären Angebot. Die Ärzteschaft erwartet von den Medizinischen Fakultäten in Niedersachsen, dass diese regionale Verbundlösungen fördern und aufrechterhalten."

Mit der European Medical School in Oldenburg bietet sich aus Sicht der Ärzteschaft ein akademischer Partner an, der aufgrund des Ausbaus der Studentenzahlen in den kommenden Jahren reichlich Plätze für Studenten im Praktischen Jahr suchen wird.


Kontakt:
Jens Wagenknecht, Vorsitzender der Bezirksstelle Wilhelmshaven der Ärztekammer Niedersachsen, Tel.: 04421/75585-0, E-Mail: J.Wagenknecht@t-online.de

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 11. Dezember 2019