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Presseinformationen

Dr. med. Johannes Herzog: "Die Sicherheit der Patientinnen und Patienten ist auch während der Pandemie mein oberstes Anliegen"

Lüneburg, 17. Juni 2020 (ÄKN) - Dr. med. Johannes Herzog, Vorsitzender der Bezirksstelle Lüneburg der Ärztekammer Niedersachsen, wurde für fünf Jahre im Amt bestätigt: Der Facharzt für Innere Medizin setzt sich besonders für die Patientensicherheit ein.

Haben Sie als Patientin oder als Patient eine Beschwerde? Dann können Sie sich an die örtliche Bezirksstelle der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) wenden: Die ÄKN vertritt als Organ der Selbstverwaltung sämtliche im Bundesland ansässigen Ärztinnen und Ärzte. In der Region wird sie durch ihre Bezirksstellen repräsentiert, denen immer ein Ehrenamtler aus dem Kreise der ortsansässigen Ärzteschaft vorsteht.

Vorsitzende und Vorstände der Bezirksstellen werden alle fünf Jahre neu gewählt: Die rund 2.935 Mitglieder der Bezirksstelle Lüneburg bestätigten jetzt Dr. med. Johannes Herzog – seit 2010 als Vorsitzender der Lüneburger Bezirksstelle tätig – im Amt. Der Facharzt für Innere Medizin ist seit 1998 in einer internistischen Gemeinschaftspraxis in Uelzen tätig. Ein besonderes Anliegen sind Herzog jene moralischen Werte, denen sich die Ärzteschaft mit ihrem Genfer Gelöbnis und gemäß der Berufsordnung verschrieben hat: "In Zeiten von Corona kann dies zum Konflikt mit geltenden Infektionsschutzverordnungen führen", räumt Herzog ein. Aber im Zweifel gilt für ihn als Arzt: "Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder meines Patienten sind mein oberstes Anliegen."

Die Patientensicherheit zählt zu Herzogs Themenschwerpunkten sowohl bei landesweiten Fortbildungsangeboten und seinem berufspolitischen Engagement als auch als Vorsitzender der Lüneburger Bezirksstelle: So bietet der Internist unter dem Motto "Aus Fehlern lernen" mehrmals jährlich einen Qualitätszirkel an. "Denn trotz bester Ausbildung und Absicht machen auch wir Ärztinnen und Ärzte Fehler", weiß Herzog. Der regionale Gesprächskreis für Kolleginnen und Kollegen aus Praxen und Krankenhäusern erörtere daher anonymisiert Fälle, bei denen etwas schief gelaufen sei. "Meist entsteht aus diesen Geschehnissen glücklicherweise kein Schaden für unsere Patienten", sagt Herzog. "Aber wir können für die Zukunft davon lernen." Das gilt für den Bezirksstellenvorsitzenden nicht zuletzt für erste Lehren aus der COVID-19-Pandemie.


Kontakt:
Thomas Spieker, Leiter Kommunikation und Pressesprecher der Ärztekammer Niedersachsen,
Telefon: 0511 380-2220, E-Mail: kommunikation@aekn.de

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 27. Juli 2020