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Niedersächsische Neonatalerhebung

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Ausblick

Mit der Niedersächsischen Perinatalerhebung (NPE) steht allen neonatologischen Abteilungen in Niedersachsen seit vielen Jahren ein umfassendes Dienstleistungsangebot zur Verfügung. Zusätzlich zur Abwicklung der gesetzlich vorgegebenen Qualitätssicherung Neonatologie bietet das ZQ im Rahmen der Neonatalerhebung darüber hinausgehende Unterstützung und Aktivitäten an. Zu nennen sind:

  • Es besteht das Angebot der Qualitätswerkstatt zur aktiven Qualitätsentwicklung: "Zahlen zum Sprechen bringen".
  • Einmal im Jahr findet eine Jahresversammlung der Niedersächsischen Perinatalerhebung mit interessanten neonatologischen, geburtshilflichen und QM-orientierten Beiträgen statt.
  • Im Rahmen der Neonatalerhebung werden Sonderauswertungen z.B. für beteiligte Kliniken und Einrichtungen des Gesundheitswesens erstellt.
  • Mit dem Newsletter Perinatalmedizin werden interessante Themen vierteljährlich per Mail zur Verfügung gestellt.

Das ZQ als innovativer Dienstleister im Gesundheitswesen greift neue Denkansätze auf und begleitet die Umsetzung neuer Projekte methodisch und wissenschaftlich. Im Bereich der Neonatologie ist so 2004 das Niedersächsische Frühgeborenen-Nachuntersuchungsprojekt initiiert worden. 

Im Jahr 2012 wurde unter der Moderation von Frau Prof. Dr. rer. nat. Evelyn Kattner (bis September 2012 Chefärztin der Neonatologie des Kinder- und Jugendkrankenhauses AUF DER BULT) mit methodischer Unterstützung des ZQ das Projekt Benchmarking in der Frühgeborenenversorgung etabliert. In der Benchmarking-Gruppe treffen sich die leitenden Ärzte aus derzeit elf niedersächsischen LEVEL 1-Kliniken, die jährlich ca. 200 Frühgeborene mit einem Gestationsalter unter 28 Schwangerschaftswochen versorgen, um ihre Zahlen offen zu diskutieren.

Die Besonderheit des Projektes liegt darin, dass erstmals für einen Benchmarking-Ansatz flächendeckend Langzeitergebnisse frühgeborener Kinder zur Verfügung stehen. Ausgehend von den Kliniken mit den besten Langzeitergebnissen können gezielt Maßnahmen entwickelt und Behandlungsabläufe und Strukturen verbessert werden mit dem Ziel "best practice" zu etablieren. Als erstes Thema wurde die „Erstversorgung extrem unreifer Neugeborenen" analysiert. Als zweites Thema wird momentan der Einfluss der Ernährung auf die Entwicklung von Frühgeborenen betrachtet.

Dokument erstellt am 3. Februar 2017, zuletzt aktualisiert am 15. Februar 2017