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Projekte

Zentrum für Qualität und Management
im Gesundheitswesen (ZQ)

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Durchführung

Im Rahmen der Erstellung des sektorenübergreifenden Behandlungspfades wurden Ziele für den Versorgungsprozess festgelegt, das beste verfügbare medizinische Wissen der am TEP-App-Projekt beteiligten Versorger integriert, sowie Kennzahlen und Indikatoren zum Pfad-Controlling entwickelt.

Um die Patienten individuell auf ihrem Weg zu begleiten, zu informieren und aufzuklären, wurde der Behandlungspfad in der ersten Umsetzungsphase zudem als Patientenbroschüre, speziell zugeschnitten auf die Patientenbedürfnisse, aufbereitet.
Die Broschüre, der "Wegbegleiter TEP", soll die Patienten mit allen relevanten Informationen ausstatten und so die Patientenautonomie sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen Behandlung fördern. Patientenorientiert soll der Wegbegleiter durch die sektoral getrennte Versorgung lotsen und es den Patienten ermöglichen, ihren Behandlungsplan aktiv mitzugehen.

Ein Meilenstein des Projektes war die Umsetzung des erarbeiteten Behandlungspfades als App für die Patienten (vgl. Bild) und die Veröffentlichung dieser App im Oktober 2014, gefolgt von einer Pressekonferenz im Januar 2015.

Die TEP-App, die auf diversen Browsern verschiedener Endgeräte (Smartphone, Desktop-PC, Tablet, …) dargestellt werden kann, soll den Patienten nach der Implantation einer Hüft- oder Knieprothese auf seinem Weg, vom stationären Aufenthalt bis zum Ende der Rehabilitation, in den Alltag begleiten. Der Patient wird so zum aktiven Bindeglied zwischen den einzelnen Sektoren und gleichzeitig auch zum aktiven Mitgestalter seiner eigenen individuellen Behandlung.

In der TEP-App kann der Patient über die Funktion "Therapieziele eintragen" bereits zu Beginn der Therapie erfassen, welche Ziele er durch OP und Reha am Ende seiner Behandlung erreicht haben möchte (Funktion des Gelenks, Schmerz, Alltagsaktivitäten). Zudem können Inhalte wie Checklisten, physiotherapeutische Übungen, Schulungsvideos oder von den Einrichtungen bereitgestellte Informationen abgerufen und angewendet werden. Ferner hat der Patient die Möglichkeit ein Patiententagebuch zu führen, in dem u. a. die Verwendung von Hilfsmitteln, die Mobilität, der Bewegungsumfang des operierten Gelenkes, zusätzliche Notizen sowie das aktuelle Schmerzniveau erfasst werden können. Mittels einer Gesamtübersicht ist es dem Patienten möglich, sich seine Fortschritte im Rahmen der Behandlung, anschaulich darstellen zu lassen.

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 22. Juni 2017