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Projekte

Projekt "Aufsuchende Gesundheitsfürsorge für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Hannover"

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Ausblick

Das Projekt zur medizinischen Versorgung Wohnungsloser läuft kontinuierlich seit 1999 und wird seit 2000 nachhaltig evaluiert. Das zu Grunde liegende Prinzip der Evaluation (Messen => Analysieren => Bewerten), also "klassisches Qualitätsmanagement" im Sinne des PDCA-Zyklus unterstützt das Projekt dabei, die knappen finanziellen Mittel und weitere Ressourcen effizient und effektiv einzusetzen, um das Projekt weiterzuentwickeln. Diese bewährte Methode begleitet das Projekt auch weiterhin.

Aus den Ergebnissen der letzten Jahre lässt sich ableiten, dass es einen veränderten Bedarf bezüglich der versorgten Patientengruppe zu geben scheint (Tendenz zur "Armutsbevölkerung"). Diese Erkenntnisse haben zu einer Anpassung des Dokumentationsinstruments (Dokumentationskarte) geführt. Im Jahr 2010 wurde zunächst eine neue Dokumentationskarte mit erweiterter Erfassung in Gebrauch genommen, so dass seit 2011 weitere Erkenntnisse gewonnen werden konnten. Ziel hierbei war es, bezüglich bestimmter Fragestellung (z.B. soziodemografische Daten des Patientenklientels) differenziertere Aussagen treffen zu können. Nach Abschluss des 2012er Jahrgangs konnten bezüglich dieser und anderer Fragestellungen Daten im Verlauf von zwei Jahren ausgewertet und interpretiert werden. Im Januar 2013 wurde schließlich eine weitere Überarbeitung der Dokumentionskarte vorgenommen, um eine noch optimalere Auswertung der erforderlichen Parameter gewährleisten zu können.

Die Evaluation des Projektes  für das Jahr 2014 ist abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des Projekt-Treffens vorgestellt und diskutiert. Es zeigte sich hierbei deutlich, dass besonders das Thema Versorgung von Migranten in der Wohnungslosenversorgung zukünftig weiter an Bedeutung zunehmen wird.

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 23. März 2017