newsletter

ZQ

Projekte

Projekt "Aufsuchende Gesundheitsfürsorge für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Hannover"

ZQ

Einleitung

In dem Projekt "Aufsuchende Gesundheitsfürsorge für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Hannover" werden seit 1999 Menschen versorgt, die durch individuelle oder gesellschaftliche Zugangsbarrieren die medizinischen Leistungen des Regelversorgungssystems nicht in Anspruch nehmen (können). Initiiert wurde das Projekt von der Ärztekammer Niedersachsen, mitgetragen wird es von dem Caritasverband Hannover e.V. und dem Diakonischen Werk Stadtverband Hannover e.V. Die wöchentlich stattfindenden ärztlichen Sprechstunden werden in mobilen und ortsgebundenen Behandlungsstätten der Caritas und der Diakonie durchgeführt, wobei ärztliche Leistungen und Verbandsmaterial bei versicherten Patienten aufgrund der Ermächtigung zur Institutsambulanz abgerechnet werden können. Die Leistungen werden von den Projektbeteiligten weitgehend ehrenamtlich erbracht und die Erträge fließen zurück in das Projekt.

Ziel des Projektes ist es, eine niedrigschwellige Versorgung anzubieten, um den Betroffenen eine medizinische Grundversorgung zu ermöglichen. Darüber hinaus soll den Patienten der Zugang zur Regelversorgung und anderen Hilfesystemen erleichtert werden mit dem weiterführenden Ziel, ganz in die Regelversorgung zu wechseln.

Evaluation
Um das Projekt zielgerichtet zu lenken und kontinuierlich weiterentwickeln zu können, wird seit 2000 eine Evaluation des Versorgungsgeschehens auf der Basis einer Erhebung der Behandlungsfälle durch das Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen (ZQ), Einrichtung der Ärztekammer Niedersachsen durchgeführt.

 

 

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 22. Juni 2017