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GerOSS (German Obstetric Surveillance System)

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GerOSS

Die Geburtshilfe hat in Deutschland ein hohes Niveau, meist mit dem Ergebnis "Gesunde Mutter - gesundes Kind". Dennoch kommt es immer wieder zu einzelnen, oft sehr seltenen, komplizierten Geburtsverläufen, die hohe Anforderungen an die geburtshilfliche Versorgung stellen. Veränderte Rahmenbedingungen wie höheres Lebensalter, Änderungen der Familienstrukturen und der Ernährungsgewohnheiten sowie Migrationseinflüsse und soziale Strukturen sind Einflussfaktoren. Ebenso ist eine erhöhte Rate von Kaiserschnittentbindungen zu nennen. Diese Umstände und Einflüsse können Probleme in der Versorgung von Schwangeren und unter der Geburt hervorrufen (Epidemiologie).

Mit dem Ansatz des GerOSS-Projekts (German Obstetric Surveillance System) soll auf die beschriebenen Veränderungen zeitnah und gezielt reagiert werden. Einzelne schwerwiegende Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen, die in der Regel selten auftreten, werden zentral erfasst und auf einer größeren Datenbasis analysiert. Das GerOSS-Projekt, welches vom Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen (ZQ) konzipiert sowie koordiniert und umgesetzt wird, stellt somit eine Ergänzung zu den gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätssicherungs­verfahren dar.

Das GerOSS-Projekt wurde bis Ende 2016 von der QualitätsInitiative (Niedersächsischer Verein zur Förderung der Qualität im Gesundheitswesen e.V.) gefördert.

Weitere Informationen: www.geross.de

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 19. April 2018