newsletter

ZQ

Neonatalerhebung

Qualitätssicherung Neonatologie

ZQ

Zielsetzung

Die Neonatalerhebung hat zum Ziel, die Versorgungsqualität von Frühgeborenen und schwerwiegend kranken Reifgeborenen einheitlich zu erfassen und zu analysieren.

Bereits 1995 haben die Mitglieder des begleitenden Gremiums (Ständige Kommission der Niedersächsischen Perinatalerhebung) folgende Qualitätsziele für die Geburtshilfe und Neonatologie formuliert:

  • Umsetzung der Erhebungen unter Einbeziehung aller Geburten
  • Risikogerechte Versorgung und Strukturierung in der Geburtshilfe und Neugeborenenversorgung (Zentralisierung)
  • Kontinuierliche Reduktion von Totgeburtenrate und Frühgeburtlichkeit in der Schwangerschaftsbetreuung
  • Unterscheidung zwischen pränatalen, subpartalen und postnatalen Einflüssen auf den Schwangerschaftsausgang
  • Verkürzung der Zeiträume zwischen Risiko-Erkennung und therapeutischer Folgeentscheidung
  • Langzeitdokumentation der Entwicklung des Kindes nach komplizierter Schwangerschaft und Risikogeburt
  • Reduktion mütterlicher Morbidität und Mortalität
  • Analyse der Ergebnisse in regionalen Gesprächskreisen
  • Zeitnahe Datenauswertung mit regelmäßigen Publikationen
  • Qualitätssicherung in der berufsbezogenen Aus-, Weiter- und Fortbildung als Ausdruck der zentralen Bedeutung im Gesundheitswesen

Die niedersächsischen Neonatologen haben in einem Vierteljahrhundert freiwilliger Teilnahme an der Neonatalerhebung gemeinsam mit dem ZQ ein umfangreiches Konzept und ein innovatives Angebot zur Qualitätsverbesserung entwickelt. Das Hauptanliegen war dabei, neben einer hochwertigen Datenerhebung und ‑analyse, eine möglichst intensive Nutzung der gewonnenen Ergebnisse in ihren Einrichtungen zur Qualitätsentwicklung (im Sinne von Messen - Bewerten - Verbesserungsmaßnahmen - Wirksamkeit) zu erreichen. Hierzu zählt auch die Initiierung des in dieser Form in Deutschland bisher einmaligen flächendeckenden Projektes zur Nachuntersuchung von Frühgeborenen (Niedersächsisches Frühgeborenen-Nachuntersuchungsprojekt).

Dokument erstellt am 15. September 2017, zuletzt aktualisiert am 20. September 2018