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Nein zu sexuellen Übergriffen!

Hannover, 29. Oktober 2019 (äkn) - #MeToo im Gesundheitswesen: Ärztekammer Niedersachsen richtet in den Bezirksstellen Braunschweig, Göttingen, Hannover und Oldenburg Ombudsstellen für Betroffene von sexueller Belästigung durch Ärzte ein.

Die ÄKN richtet Anlaufstellen für die Opfer von sexueller Belästigung ein: Vizepräsidentin Marion Charlotte Renneberg (l.), Ärztekammerpräsidentin Dr. med. Martina Wenker (r.) und die stellvertretende ÄKN-Justiziarin Svenja Nolting (2.v.r.) trafen sich zur Besprechung des Projekts mit den ärztlichen Psychotherapeutinnen Julia Post( 2.v.l.), Dr. med. Andrea Mann-Rentz (2.v.l.) und Dagmar Rauch (3.v.r.). Foto: I. WünnenbergDie ÄKN richtet Anlaufstellen für die Opfer von sexueller Belästigung ein: Vizepräsidentin Marion Charlotte Renneberg (l.), Ärztekammerpräsidentin Dr. med. Martina Wenker (r.) und die stellvertretende ÄKN-Justiziarin Svenja Nolting (2.v.r.) trafen sich zur Besprechung des Projekts mit den ärztlichen Psychotherapeutinnen Julia Post( 2.v.l.), Dr. med. Andrea Mann-Rentz (2.v.l.) und Dagmar Rauch (3.v.r.). Foto: I. Wünnenberg

Seit Oktober 2017 breitet sich die #MeToo-Bewegung von den USA ausgehend weltweit aus und ermutigt Betroffene, öffentlich über ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung zu berichten - zum Beispiel auf dem Nachrichtendienst Twitter. Auch im Gesundheitswesen ist sexuelle Belästigung, Nötigung, Diskriminierung und Gewalt ebenso weit verbreitet wie in anderen Branchen.

Sexuelle Belästigung oder unangemessenes sexuelles Verhalten tritt in vielen Erscheinungsformen auf. Es kann mit anzüglichen Bemerkungen und obszönen Witzen und Gesten anfangen und bis hin zu unerwünschten Berührungen und sexuellen körperlichen Übergriffen führen. Auch im Gesundheitswesen gehören derartige Erfahrungen zum Alltag vieler Beschäftigter. Betroffen ist eine Vielzahl von Berufsgruppen: Ärztinnen und Ärzte, MFA in Arztpraxen, Pflegekräfte, Rettungskräfte und Studierende - um nur einige Gruppen beispielhaft zu nennen.

Die Ärztekammer Niedersachsen möchte Opfern, die sexuelle Gewalt und/oder Belästigung durch Ärzte erfahren haben, künftig eine eigens eingerichtete Anlaufstelle und Ansprechpartnerinnen anbieten: "Wenn Ärztinnen und Ärzte Täter sind, muss uns das als Ärztekammer interessieren", kündigte Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, zum 15. Oktober die Gründung einer Ombudsstelle mit Kontaktmöglichkeiten in vier Bezirksstellen an. Über die zentrale E-Mail-Adresse der Ärztekammer - metoo.ombudsstelle@aekn.de - wird ab sofort während der einjährigen Pilotphase des Projekts der Kontakt zu einer der vier erfahrenen ärztlichen Psychotherapeutinnen an den ÄKN-Standorten Braunschweig, Göttingen, Hannover und Oldenburg hergestellt.

Lesen Sie den ganzen Artikel im aktuellen Ärzteblatt "Oktober 2019" für weitere Informationen...

Dokument erstellt am 25. April 2016, zuletzt aktualisiert am 18. Oktober 2019