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Aktuelles Hannover, (ÄKN)

Seit dem 24. Februar herrscht Krieg in der Ukraine. Die Kämpfe bringen großes Leid für die Zivilbevölkerung mit sich: Hunderttausende Menschen sind bereits in den Kriegsgebieten eingekesselt und leben in den umkämpften Städten unter Beschuss. Zerstört werden Häuser und Wohnungen, aber auch die lebensnotwendige Infrastruktur: Wasser- und Stromversorgung funktionieren vielerorts nicht mehr, Lebensmittel und Trinkwasser werden knapp und sogar Krankenhäuser werden beschossen. Zusätzlich fehlt es an Medikamenten, Verbandsmaterialien und medizinischer Ausrüstung. Hier sind Hilfsorganisationen ein wichtiger Ansprechpartner, um Lieferungen und Unterstützung zu koordinieren. 

Für Ärztinnen und Ärzte, die jetzt vor Ort in der Ukraine oder in den anliegenden Nachbarstaaten helfen wollen, hat die Bundesärztekammer ein Portal eröffnet. Dort können sich Kolleginnen und Kollegen registrieren lassen, die bei der medizinischen Versorgung der Zivilbevölkerung helfen wollen. Sobald solche Einsätze in der Ukraine oder in einer benachbarten Region – koordiniert von internationalen Hilfsorganisationen möglich sind – werden auf dem BÄK-Portal registrierte Ärztinnen und Ärzte informiert. 

Auch in Niedersachsen wird an Katastrophenschutzplänen gearbeitet. Sobald das Prozedere geklärt ist und bedürftige Flüchtlinge vermehrt versorgt werden müssen, können wir als niedersächsische Ärztinnen und Ärzte hier vor Ort praktisch unterstützen und Hilfe leisten. Dabei wollen wir als Ärztekammer unseren Beitrag leisten, indem wir Sie in der nächsten Zeit und solange es notwendig ist, auf dieser Plattform über Ansprechpartner und Kooperationen auf dem Laufenden halten.

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