Verkehrsmedizinische Begutachtung: Was ändert sich hinsichtlich der Qualifikation?
Zusatz-Weiterbildung / Curriculare Fortbildung
Die „Verkehrsmedizinische Begutachtung“ wird seit dem 1. Januar 2026 nicht mehr als Zusatz-Weiterbildung in der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) geführt.
Die ÄKN hat jedoch inzwischen das BÄK-Curriculum „Verkehrsmedizinische Begutachtung - Verkehrsmedizinische Qualifikation gemäß Fahrerlaubnisverordnung (FeV)“ für Niedersachsen eingeführt. Es handelt sich um ein ankündigungsfähiges Fortbildungscurriculum nach Vorgabe der Bundesärztekammer (BÄK).
Mit der Streichung aus der Weiterbildungsordnung und Aufnahme als curriculare Fortbildung ergeben sich für die ärztlichen Teilnehmer keine essentiellen Änderungen hinsichtlich der „Wertigkeit“ der Qualifikation.
Diese Qualifikation ist bundesweit als curriculare Fortbildung etabliert, keine Ärztekammer regelt sie in der Weiterbildungsordnung.
Fachärzte, die eine verkehrsmedizinische Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV erwerben möchten, müssen die Module I bis IV (24 UE) absolvieren. Die Teilnehmer erhalten nach erfolgter Kursteilnahme ein Zertifikat gemäß BÄK-Curriculum „Verkehrsmedizinische Begutachtung“.
Hier finden Sie weitere Informationen zu den seitens der ÄKN eingeführten BÄK-Curricula (inkl. Verkehrsmedizinische Begutachtung).
Kontakt für Rückfragen zum BÄK-Curriculum:
Eva Govani, 0511-3802 2210, eva.govani(at)aekn.de
Referat Fortbildung und Qualitätsentwicklung, Katharina Ackermann, 0511-3802 2214, E-Mail: fortbildung(at)aekn.de
Hinweis: Für Ärzte, die den Kurs „Verkehrsmedizinische Begutachtung“ vor dem 01.01.2026 absolviert haben, besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Erlangung der Zusatz-Weiterbildung stellen. Hier besteht eine Übergangsfrist von 3 Jahren (bis zum 31.12.2028).
Kontakt für Rückfragen zur Zusatz-Weiterbildung:
Stefanie Kirchner, 0511-3802 1106, stefanie.kirchner(at)aekn.de
