
Eine Sonderanalyse des Präventionsradars der DAK-Krankenkasse hatte am vergangenen Freitag gezeigt, dass mehr als 750.000 Kinder und Jugendliche von Passivrauchen im Auto betroffen sind. Jedes zehnte Schulkind ist diesem gesundheitlichen Risiko „oft“ bis „sehr oft“ ausgesetzt.1 Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) unterstützt in diesem Zusammenhang die Forderung des niedersächsischen Gesundheitsministers Dr. med. Andreas Philippi und seiner schleswig-holsteinischen Amtskollegin Prof. Dr. jur. Kerstin von der Decken sowie der DAK nach einem gesetzlichen Rauchverbot im Auto bei Anwesenheit von Minderjährigen. „Nichtraucherschutz muss besonders für diejenigen gelten, die ihre gesundheitlichen Interessen nicht selbst vertreten können und die selbst auch ein erhöhtes Risiko durch Passivrauchen tragen – und das sind vor allem Kinder und Jugendliche“, betont ÄKN-Präsidentin Dr. med. Marion Charlotte Renneberg.
Quellen
1 Pressemitteilung der DAK vom 6. Februar 2026
https://www.dak.de/presse/bundesthemen/kinder-jugendgesundheit/tabakrauch-im-auto-belastet-mehr-als-750-000-kinder-und-jugendliche_161970
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