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Hannover,

Dr. med. Marion Charlotte Renneberg ist neue Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen

Dr. med. Thomas Buck und Hans-Martin Wollenberg wurden von der Kammerversammlung der Ärztekammer Niedersachsen für die 20. Wahlperiode als stellvertretende Präsidenten gewählt.

Dr. med. Marion Charlotte Renneberg, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (m.), Dr. med. Thomas Buck (l.) und Hans-Martin Wollenberg (r.), beide stellvertretende Präsidenten der Ärztekammer Niedersachsen. Foto: Nancy Heusel / ÄKN

In der gestrigen konstituierenden Sitzung der Kammerversammlung der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) in der 20. Wahlperiode haben die 60 anwesenden Delegierten Dr. med. Marion Charlotte Renneberg zur neuen Präsidentin der ÄKN gewählt. Renneberg ist von Haus aus Fachärztin für Allgemeinmedizin und als Hausärztin in Ilsede niedergelassen. Bereits seit 2011 gehört sie dem Landesvorstand der ÄKN an. 2016 wurde sie zur stellvertretenden Präsidentin gewählt und 2021 in diesem Amt bestätigt. Als neue stellvertretende Präsidenten der ÄKN wurden Dr. med. Thomas Buck und Hans-Martin Wollenberg gewählt. Ebenfalls neu gewählt wurden die weiteren Vorstandsmitglieder des siebenköpfigen Gremiums: Dr. med. Karin Bremer, Dr. med. Franz Bernhard M. Ensink, MBA, Johannes Neimann und Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Diana Steinmann. 

Renneberg tritt die Nachfolge von Dr. med. Martina Wenker an, die sich nach 20 Jahren im Amt als Präsidentin nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Im Anschluss an ihre Wahl bedankte sich Renneberg bei ihrer Vorgängerin für deren großes gesundheitspolitisches Engagement im Dienst der niedersächsischen Ärzteschaft und gab einen Ausblick auf Ziele, Schwerpunkte und Projekte des neuen Vorstands: „Das Gesundheitssystem steht vor enormen Herausforderungen. Wir sind mit einem zunehmenden Mangel an Fachpersonal in sämtlichen Berufsgruppen konfrontiert. Die angespannte Versorgungslage wird durch die stetig wachsende Bürokratie noch verstärkt, während es der digitalen Technik noch nicht gelingt, den Arbeitsalltag wesentlich zu erleichtern und zusätzliche Kapazitäten für die Patientenversorgung zu schaffen. Außerdem wird die Krankenhausreform die Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten stark verändern. Darüber hinaus erleben wir vermehrt gewaltsame Übergriffe auf Ärztinnen, Ärzte und ihre Teams sowohl im stationären als auch ambulanten Bereich und müssen dieser negativen Entwicklung wirksame Maßnahmen entgegensetzen. Weiterhin muss sich das Gesundheitssystem stärker auf mögliche Krisensituationen wie Pandemien, Katastrophen oder auch einen Verteidigungsfall vorbereiten. Als Ärztekammer Niedersachsen wollen wir dazu beitragen, gemeinsam mit unseren Partnern im Gesundheitssystem all diese Herausforderungen zu meistern. Unser Ziel war und ist eine verlässliche und zukunftsfähige Versorgung für unsere Patientinnen und Patienten.“

Die 61 Delegierten der Kammerversammlung der 20. Wahlperiode der ÄKN wurden im Zeitraum 27. November bis 11. Dezember 2025 für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Wahlberechtigt waren rund 48.000 in Niedersachsen tätige beziehungsweise im Ruhestand hier ansässige Ärztinnen und Ärzte. Außerdem gehören der Kammerversammlung drei ärztliche Vertreter der Medizinstudiengänge (Medizinische Hochschule Hannover, Universitätsmedizin Göttingen und Universitätsmedizin Oldenburg) an, die von den Hochschulen ohne Stimmrecht entsandt werden. Die Kammerversammlung ist das höchste Organ der ÄKN und trifft die grundlegenden Entscheidungen für die berufspolitische und standesrechtliche Vertretung aller Ärztinnen und Ärzte in Niedersachsen. Aus ihren Reihen wählt sie außerdem die Präsidentin beziehungsweise den Präsidenten, die beiden Stellvertretungen sowie vier weitere Mitglieder des Vorstands.

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Über die Ärztekammer Niedersachsen
Die Ärztekammer Niedersachsen ist die standesrechtliche Vertretung der rund 48.000 Ärztinnen und Ärzte im Flächenland Niedersachsen. Sie nimmt in Selbstverwaltung öffentliche Aufgaben im Gesundheitswesen wahr und erfüllt zugleich weisungsgebunden übertragene staatliche Aufgaben. Außerdem setzt sie sich für eine qualitativ hochwertige ärztliche Fort- und Weiterbildung ein und betreut die Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten.

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Kontakt:
Referat Gesundheitspolitik und Kommunikation
Niko Gerdau
Pressesprecher
Telefon: 0511 3802-2108
E-Mail: kommunikation(at)aekn.de

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