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Aktuelles Hannover, (ÄKN)

„Es ist unfassbar, welches Maß an Hass dem Kollegen Balkau entgegenschlägt“, erklärt Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN). Die zuständigen Behörden werden den Fall umfassend bewerten. „Aber dass ein einzelner Arzt ohne Kenntnis über den genauen Sachverhalt in solch einem Umfang angegangen und vorverurteilt wird, lehne ich mit aller Entschiedenheit ab“, so Wenker. Öffentliche Hass- und Gewaltbekundungen gegen Ärztinnen und Ärzte sowie gegen deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien durch nichts zu rechtfertigen.

„Die Morddrohungen und Anfeindungen sind auf das Schärfste zu verurteilen!“, betont auch ÄKN-Vizepräsidentin Dr. med. Marion Charlotte Renneberg. Der aktuelle Fall sei ein weiteres Beispiel, das die zunehmende Gewalt und Rücksichtslosigkeit gegenüber Ärztinnen und Ärzten in Klinik und Praxis sowie medizinischem Fachpersonal aufzeige, so die Fachärztin für Allgemeinmedizin. Immer häufiger seien diese in ihrer täglichen Arbeit gewalttätigen Übergriffen oder aggressivem Verhalten ausgesetzt.


Kontakt:
Thomas Spieker, Leiter Kommunikation und Pressesprecher der Ärztekammer Niedersachsen
Telefon: 0511 380 2020, E-Mail: kommunikation@aekn.de

 

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