
Vom 12. bis 15. Mai 2026 findet in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover der 130. Deutsche Ärztetag statt. Zu den rund 1.000 erwarteten nationalen und internationalen Gästen zählen unter anderem Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Prof. Dr. Hendrik Streeck.
Inhaltliche Schwerpunkte des diesjährigen Deutschen Ärztetags sind die Themenfelder Sucht und Drogen sowie die ärztliche Weiterbildung. Vor dem Hintergrund der aktuell zur Diskussion stehenden Finanzreform des Gesundheitssystems werden hierzu ebenso maßgebliche Diskussionen und Beschlüsse erwartet. „Der Deutsche Ärztetag vereint die Stimmen aller Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Wir kommen hier als diejenigen zusammen, die tagtäglich die Versorgung der Patientinnen und Patienten leisten und verantworten. Unsere professionelle Sichtweise auf die aktuellen Herausforderungen des Gesundheitssystems sowie unser tiefgehendes Verständnis für die Konsequenzen politischer Entscheidungen werden hier zusammengeführt. Gerade in diesem Jahr wird der Deutsche Ärztetag entscheidende Impulse zur nachhaltigen Sicherung und Weiterentwicklung des Gesundheitswesens geben“, unterstreicht Dr. med. Marion Charlotte Renneberg, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) und niedergelassene Hausärztin aus Ilsede bei Peine.
Aus den Reihen der Kammerversammlung der ÄKN werden insgesamt 20 Delegierte und 20 stellvertretende Delegierte am Deutschen Ärztetag in Hannover teilnehmen. „Die Vertreterinnen und Vertreter der niedersächsischen Ärzteschaft haben sich intensiv vorbereitet und werden sich zu den aus unserer Sicht dringendsten Handlungsfeldern einbringen. Hierzu zählen neben der aktuellen Finanzreform insbesondere die Stärkung von Prävention und Gesundheitskompetenz, eine weitergehende Einbindung und Regulierung künstlicher Intelligenz in der Versorgung, die Stärkung und Weiterentwicklung der ärztlichen Weiterbildung, die Rücknahme der Cannabis-Legalisierung, der dringend benötigte Bürokratieabbau sowie weitere entscheidende Themen zur Stärkung der Gesundheitsversorgung“, betonen Hans Martin Wollenberg und Dr. med. Thomas Buck, stellvertretende Präsidenten der ÄKN und Leiter der niedersächsischen Delegation.
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