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Hannover,

Ärztekammer Niedersachsen begrüßt Lachgas-Verbot

Nachdem bereits am 11. November 2025 der Bundestag einen Gesetzesentwurf verabschiedet hat, wonach der Verkauf von Lachgas zukünftig stark eingeschränkt ist, hat heute auch der Bundesrat der Gesetzesänderung zugestimmt. Durch die Einschränkungen soll vor allem der gesundheitsgefährdende Konsum als Partydroge verhindert werden.

Große Lachgaskartuschen mit mehr als 8,4 Gramm Inhalt dürfen zukünftig nicht mehr an Privatkunden verkauft werden. Foto: ÄKN

Vor dem Hintergrund des zunehmenden missbräuchlichen Konsums sowie der hieraus resultierenden hohen gesundheitlichen Risiken hatte die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) bereits seit Mai 2024 wiederholt starke Einschränkungen für den Verkauf von Lachgas gefordert1,2. „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Politik hier entschlossen gehandelt hat. Die weitgehenden Einschränkungen für den Handel mit Lachgas sind aus unserer Sicht geeignete Maßnahmen, um dem steigenden Konsum entgegenzuwirken. Und vor allem vermitteln sie das richtige Signal: Während der bisher uneingeschränkte Verkauf den Konsumentinnen und Konsumenten eine trügerische Sicherheit suggerieren konnte, sendet das Verkaufsverbot nun eine klare und unmissverständliche Botschaft: Lachgas ist gefährlich“, betont ÄKN-Präsidentin Dr. med. Martina Wenker.
 

Quellen
1 Ärztekammer Niedersachsen, Pressemitteilung vom 17.05.2024
https://www.aekn.de/detail/aerztekammer-niedersachsen-fordert-starke-einschraenkungen-beim-verkauf-von-lachgas

2 Ärztekammer Niedersachsen, Pressemitteilung vom 20.05.2025
https://www.aekn.de/detail/partydroge-lachgas-noch-keine-besserung-in-sicht

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Über die Ärztekammer Niedersachsen
Die Ärztekammer Niedersachsen ist die standesrechtliche Vertretung der rund 47.000 Ärztinnen und Ärzte im Flächenland Niedersachsen. Sie nimmt in Selbstverwaltung öffentliche Aufgaben im Gesundheitswesen wahr und erfüllt zugleich weisungsgebunden übertragene staatliche Aufgaben. Außerdem setzt sie sich für eine qualitativ hochwertige ärztliche Fort- und Weiterbildung ein und betreut die Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten.

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Pressesprecher
Telefon: 0511 3802-2108
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